Wann musstet Ihr Euer Sternenkind gehen lassen?
14.05.2015 19:14
Ich habe jetzt still mitgelesen bei euch und es tut mir für alle hier so unfassbar leid was ihr durchmachen musstet bzw. immer noch müsst. Ich kann bei diesem Thema nicht mitreden aber ich habe einen Kloß im Hals wenn ich von den ganzen Sternchen hier lese.
Ich glaube ich hätte nicht diese Kraft weiter zu machen wenn mein Sohn jetzt sterben würde, umso mehr bewundere ich euch für eure Stärke.
Ich wünsche allen hier weiterhin ganz, ganz viel Kraft!
Ich glaube ich hätte nicht diese Kraft weiter zu machen wenn mein Sohn jetzt sterben würde, umso mehr bewundere ich euch für eure Stärke.
Ich wünsche allen hier weiterhin ganz, ganz viel Kraft!
14.05.2015 19:46
Zitat von Talycha:
Zitat von Heati:
@Talycha: Wie hast du diesen zweifachen Verlust nur ertragen? Meine Vanessa wäre ihrer Schwester auch beinahe am Tag nach Elehnas Tod gefolgt - und hätte man sie nicht in letzter Sekunde retten können, hätte ich meinem Leben wohl auch ein Ende gesetzt (mein ungeborenes Mädchen im Bauch hat mich bisher davon abgehalten, sonst wäre ich noch am selben Tag gefolgt ... und jetzt, zwei Monate später, bin ich auch stabiler und denke keine Sekunde mehr an Selbstmord, aber die ersten Wochen war ich kurz davor).
Wer weiß, vielleicht hat mein Lehnchen deine Töchter schon kennengelernt. Sie kennt bestimmt alles und jeden dort oben und hat wahrscheinlich alle mit ihrem engelsgleichen Lächeln verzaubert <3
Ich bin gerade geschockt das du fast das gleiche durchmachen musst wie ich. Es tut mir wirklich sehr leid![]()
Hat man bei deiner Maus die Lungenentzündung auch nicht als solche erkannt?
Toll das sie die andere Maus retten konnten. Zu mir meinte jemand das meine Tochter ihre Schwester vermisst hat und sie nur zusammen vollständig sind. Der Gedanke hilft mir etwas, weil sie nun wieder eins sind. Ich möchte dir damit aber keine Angst machen! In deiner Tochter lebt sicher ein Teil ihrer Schwester weiter.Ich kann dich sehr gut verstehen, ich hatte die gleichen Gedanken wie du. Gott sei dank habe ich es nie geschafft mein Leben zu beenden, sonst hätte ich jetzt nicht meinen kleinen Sonnenschein.Wann ist es bei dir soweit?
Wir waren mit ihr nicht beim Arzt wegen der anfangenden Erkältung - sie hat erst ca. drei Stunden vor ihrem Tod Fieber bekommen, wogegen sie ein Zäpfchen bekommen hatte und wenn wir dann aufgestanden wären morgens, wollten wir schauen wie sich das Fieber entwickelt hat und dann zum Arzt gehen. (da sie nach dem Zäpfchen, neuer Windel und etwas zu trinken schon viel stabiler war und wieder gelacht und mit uns "geredet" hat, dachten wir, wir schauen in ein paar Stunden noch mal, sollte es schlimmer werden meldet sie sich sowieso). Nur ging alles wohl sehr schnell, die mögliche Lungenentzündung wurde auch erst bei der Opduktion festgestellt. Und es sah trotzdem alles gar nicht so schlimm aus, ein normaler Infekt und leicht geröteter Rachen, hieß es. Aber dieser Fieberschock muss plötzlich und sehr heftig gekommen sein ... bei Vanessa ging es am nächsten Tag auch von jetzt auf gleich los, vorher noch über 40° Fieber gehabt, eine halbe Stunde vor dem Zusammenbruch gabs das neue Zäpfchen (sie hatte in der Nacht und am Abend zuvor auch schon welche bekommen) - und dennoch ist sie einfach zusammengebrochen und konnte plötzlich kaum noch atmen und ist fast erstickt - woran, weiß ich bis heute nicht. Als wir im Auto Richtung Krankenhaus rasten, hat sie sich endlich nach Dauerklopfen auf den Rücken ein wenig übergeben können, aber selbst dann konnte sie nicht besser atmen ... sie war schon so gut wie tot, als ich mit ihr in die Notaufnahme rannte. Nach einer halben Stunde etwa war sie wieder einigermaßen stabil ... und ich habe jeden Moment damit gerechnet, dass die Tür aufgeht und die Ärzte sagen "es tut uns Leid ...". Und wäre sie nicht gerade zusammengebrochen, als ihr Papa sie gerade für den Arzt anzog und wäre es auch im Schlaf - oder auch nur in ihrem Zimmer, wenn sie eine Minute allein dort gewesen wäre - passiert, niemand hätte sie noch retten können.
Deine Töchter sind ganz sicher wieder zusammen, ich glaube daran. Unsere Kinder wissen ganz genau, warum sie gehen mussten. Nur wir erfahren das wohl nie.
14.05.2015 20:12
Ich möchte euch das Buch empfehlen:
http://www.amazon.de/Gute-Hoffnung-Fehlgeburt-Lebe nszeit-Begleitung/dp/3466343895
Es bietet einem gute Unterstützung an...
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Es bietet einem gute Unterstützung an...
14.05.2015 20:39
Zitat von sushimum:
Bei mir war es zwischen der 11-12 ssw![]()
Soo spät das tut mir echt leidweiß man wieso ihr so ein schicksal erleiden musstet?
![]()
...durch Verschulden der Hebamme. Mein Sohn war kerngesund....
14.05.2015 20:54
Zitat von XMollyX:
Zitat von sushimum:
Bei mir war es zwischen der 11-12 ssw![]()
Soo spät das tut mir echt leidweiß man wieso ihr so ein schicksal erleiden musstet?
![]()
...durch Verschulden der Hebamme. Mein Sohn war kerngesund....
Gibt es in solchen Fällen ein "Nachspiel" für die Hebammen?
14.05.2015 21:11
Zitat von Darwin27:
Zitat von XMollyX:
Zitat von sushimum:
Bei mir war es zwischen der 11-12 ssw![]()
Soo spät das tut mir echt leidweiß man wieso ihr so ein schicksal erleiden musstet?
![]()
...durch Verschulden der Hebamme. Mein Sohn war kerngesund....
Gibt es in solchen Fällen ein "Nachspiel" für die Hebammen?
Das ist echt schlimm.. mit sowas würde man doch nie im leben rechnen

Das würde mich auch mal interessieren ich meine sie haben es ja sicherlich nicht absichtlich gemacht aber könnte das unter fahrlässig zählen ?
14.05.2015 21:51
Zitat von sushimum:
Zitat von Darwin27:
Zitat von XMollyX:
Zitat von sushimum:
Bei mir war es zwischen der 11-12 ssw![]()
Soo spät das tut mir echt leidweiß man wieso ihr so ein schicksal erleiden musstet?
![]()
...durch Verschulden der Hebamme. Mein Sohn war kerngesund....
Gibt es in solchen Fällen ein "Nachspiel" für die Hebammen?
Das ist echt schlimm.. mit sowas würde man doch nie im leben rechnen![]()
Das würde mich auch mal interessieren ich meine sie haben es ja sicherlich nicht absichtlich gemacht aber könnte das unter fahrlässig zählen ?
Ja.....
15.05.2015 10:49
Bei mir ist es übermorgen 1 Jahr her... Wie seid ihr denn mit dem 1. Jahrestag umgegangen?
15.05.2015 11:04
Oh Gott wie furchtbar. Es tut mir so schrecklich leid für euch. Fühlt euch umarmt. Ich wünsche euch ganz viel Kraft.
Ich hatte September 2013 in der 11. Woche eine fg und es war furchtbar, bin richtig in ein tiefes schwarzes Loch gefallen.
Ich hatte September 2013 in der 11. Woche eine fg und es war furchtbar, bin richtig in ein tiefes schwarzes Loch gefallen.
15.05.2015 11:43
Ich hatte letztes Jahr im Januar eine Fehlgeburt in der 11.Woche und es war und ist immer noch sehr schmerzhaft.Ich möchte mir nicht vorstellen,was wäre wenn meine lebenden Kinder sterben würden.
Meinen allergrößten Respekt vor allen Müttern die dieses Leid erfahren mussten,dass Ihr die Kraft habt weiter zu machen und nicht daran zerbrecht.
Es ein so sensibles Thema und geschriebene Worte können nicht ausdrücken, wie man etwas meint.
Ich wünsche Euch weiterhin viel Kraft und dass der Schmerz weniger wird.
Meinen allergrößten Respekt vor allen Müttern die dieses Leid erfahren mussten,dass Ihr die Kraft habt weiter zu machen und nicht daran zerbrecht.
Es ein so sensibles Thema und geschriebene Worte können nicht ausdrücken, wie man etwas meint.
Ich wünsche Euch weiterhin viel Kraft und dass der Schmerz weniger wird.
15.05.2015 13:28
Zitat von Talycha:
Zitat von -Brünni88:
Zitat von Talycha:
Zitat von chris35413:
...
Das dachte ich bis dahin auch immer. Ich bin aber wirklich traurig darüber wie viele ihre Kinder hier gehen lassen mussten (egal ob im Bauch oder nach Monaten).
Nein meine beiden waren gesund.Meine Lydia ist mit 14 Monaten an einer Lungenentzündung gestorben, ihre Schwester ist mit 22 Monaten am plötzlichen Kindstod verstorben
ach du scheiße das kann doch wohl nicht wahr sein...
meine uroma hat 3 von ihren 4 kindern überlebt. eins ist schon mit wenigen monaten gestorben, einer mit 10 jahren, mein opa wurde aber knapp 60.
ich finde sowas so traurig. egal ob fehlgeburten, stille geburten, totgeburten, aber 2 kinder zu verlieren in dem alter...![]()
wie hast du das nur verkraftet?![]()
Es ist immer schlimm wenn man sein Baby gehen lassen muss.Nach meiner Fg war ich auch sehr traurig.Das einzige was mir geholfen hat war als jemand sagte,mein Baby wäre vielleicht krank gewesen.
Naja man muss einfach lernen damit zu leben.Ansonsten zerbricht man einfach.
Ich kam danach damit auch überhaupt nicht klar, wurde ziemlich psychisch krank.In der Zeit hat mir mein Mann,ein Fachdienst und dann mein Sohn sehr geholfen.Ich kann nicht sagen wie ich das mache.Ich versuche nicht so viel zu trauern, sondern an die schönen Erinnerungen zu denken. Natürlich vermisse ich meine Mädchen trotzdem und weine auch ab und an. Nur nicht mehr jeden Tag
das finde ich echt stark... ich müsste mir echt mal ein beispiel nehmen...
meine tochter hat heute mal ausnahmsweise durchgeschlafen und ich bin um 6 uhr total erschrocken als ich wach wurde... sie schläft ach erst seit kurzem allein im bett und s ist noch ungewphnt für mich

hast du nun nicht täglich angst das deinem 3. kind auch sowas zustößt oder kannst du damit gut umgehen?

16.05.2015 18:41
ich hab meins in der 20 ssw still geboren
sie fehlt mir immer noch so unglaublich doll



19.05.2015 09:26
Allen Mamas, die ihr Kind/ihre Kinder gehen lassen mussten: Viel Kraft für den Tag und alles alles Liebe!
19.05.2015 09:50
Ich habe eine Frage an Euch, die mich sehr beschäftigt...
Ich habe ja einen großen Sohn, 4 Jahre alt. Seit ich meinen zweiten Sohn verloren habe, habe ich immer mehr Angst bekommen, dass auch etwas mit meinem Großen sein könnte.
Ich weiß, dass das vermutlich normal ist nach einem so tragischen Verlust, solche Gefühle zu haben. Aber manchmal raubt mir diese Angst fast den Verstand.
Wie geht ihr mit solchen Gefühlen um? Wer von Euch ist auch in der Situation, dass noch ein weiteres Kind da ist, um das ihr euch jetzt viel mehr Sorgen macht und Angst habt?
Ich bin eigentlich ein absolut bodenständiger Mensch. Aber hier bräuchte ich wirklich dringend Rat!
Ich habe ja einen großen Sohn, 4 Jahre alt. Seit ich meinen zweiten Sohn verloren habe, habe ich immer mehr Angst bekommen, dass auch etwas mit meinem Großen sein könnte.
Ich weiß, dass das vermutlich normal ist nach einem so tragischen Verlust, solche Gefühle zu haben. Aber manchmal raubt mir diese Angst fast den Verstand.
Wie geht ihr mit solchen Gefühlen um? Wer von Euch ist auch in der Situation, dass noch ein weiteres Kind da ist, um das ihr euch jetzt viel mehr Sorgen macht und Angst habt?
Ich bin eigentlich ein absolut bodenständiger Mensch. Aber hier bräuchte ich wirklich dringend Rat!
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