KATZEN - artgerechte Haltung und Ernährung
21.07.2009 12:17
Wo ja hier grad die schwar-weissen Tiger gezeigt werden, gesell ich mich mal dazu!
Hier meine Emma und ihr Emmes:
Hier meine Emma und ihr Emmes:
21.07.2009 13:25
war ja klar, unsere fressen das Nassfutter von Grau nicht. Die fressen überhaupt kein Nassfutter (kein Almo Nature, kein Porta), außer von Sheba das Premium blabla wo angeblich auch ganzes Fleisch drin ist. Ich hab Trockenfutter dann mit reingemischt um sie anzulocken, aber das zog auch nicht wirklich. Zwei Sorten haben wir noch, aber die sind da echt stur, hab kaum noch Hoffnung. Vor allem wenn sie mal dran kauen schaffen die nicht mal zu dritt eine 100g Dose, also muss der Rest in den Kühlschrank, und dann bei der zweiten Mahlzeit (natürlich nicht direkt kalt) geht gar keiner mehr ran und das Zeug kann in den Müll. Tips??
Aber was absolut genial ankommt ist das Orijen Trockenfutter, da wird sich drum geboxt
Aber ich dachte, ich probier das nochmal mit dem NaFu.
Achso, also unsere haben einigermaßen feste Essenzeiten. Morgens so zwischen 8 und 9, abends so ab 18 Uhr und dann noch einen kleinen Rest gegen 23 Uhr. Aber da sie ja TroFu bekommen und mittlerweile auch alle von einem Platz aus zwei großen Näpfen wird nicht alles gefressen und sie kommen öfter mal vorbei und schnabbeln den Rest.
Aber was absolut genial ankommt ist das Orijen Trockenfutter, da wird sich drum geboxt

Achso, also unsere haben einigermaßen feste Essenzeiten. Morgens so zwischen 8 und 9, abends so ab 18 Uhr und dann noch einen kleinen Rest gegen 23 Uhr. Aber da sie ja TroFu bekommen und mittlerweile auch alle von einem Platz aus zwei großen Näpfen wird nicht alles gefressen und sie kommen öfter mal vorbei und schnabbeln den Rest.
21.07.2009 13:37
Tips? Der wichtigste Tip ist: Du musst viiiieel Geduld haben. Nur nicht aufgeben. Misch erstmal nur nen tTelöffel vom neuen Futter unter das alte und dann jeden Tag ein winziges bisschen mehr. Bis dann irgendwann nur noch das neue Futter im Napf ist. So ne Futterumstellung dauert ne Weile und zehrt echt an den Nerven, aber es lohnt sich!
21.07.2009 23:08
aber wie soll das mit Nassfutter gehen? Das neue Trockenfutter mampfen sie ja weg, aber sie gehen nicht ans Nassfutter, vor allem nicht wenn es auf war und stand (mit Deckel). Oder ich misch es mal mit dem Sheba.
21.07.2009 23:16
Ja genau das mein ich doch. Misch nen Teelöffel vom Grau unters Sheba. Ganz wenig, so dass die Tiger es kaum merken. Und dann jeden Tag ein bisschen mehr.
21.07.2009 23:26
hält das so lange im Kühlschrank??? ich glaub kaum dass sie das mitmachen, wie gesagt, eine Sorte von Grau fanden sie okay (Huhn), aber als wir den Rest am morgen geben wollten wurde es völlig ignoriert. Hab halt dooferweise dieses 200g-Probepaket bestellt, das ist viiiiel zuviel. Die schaffen grad mal 100 wenn überhaupt. Und wenn ich immer nur ein Löffelchen untermische dann ist das Futter doch total alt. Aber ich probiers trotzdem mal!!!
21.07.2009 23:27
Zitat von Nanami:
hält das so lange im Kühlschrank??? ich glaub kaum dass sie das mitmachen, wie gesagt, eine Sorte von Grau fanden sie okay (Huhn), aber als wir den Rest am morgen geben wollten wurde es völlig ignoriert. Hab halt dooferweise dieses 200g-Probepaket bestellt, das ist viiiiel zuviel. Die schaffen grad mal 100 wenn überhaupt. Und wenn ich immer nur ein Löffelchen untermische dann ist das Futter doch total alt. Aber ich probiers trotzdem mal!!!
kannst Du es nicht zur Not einfrieren oder mit einem Deckel schließen?
21.07.2009 23:35
doch, einen Deckel haben wir ja drauf, wenn es nicht so heiß ist stell ich es auch nur in den Berliner Kühlschrank (da ist es relativ kühl drin)
21.07.2009 23:39
Naja, die Umstellungsmethode bringt es wohl mit sich, dass ab und zu was übrig bleibt. Da muss man durch. Ich denke, im Kühlschrank mit Deckel kann man das Futter 2 Tage aufbewahren. Ansonsten würd ich´s auch mal mit einfrieren versuchen. Wichtig ist aber, dass es beim Füttern immer Zimmertemperatur hat.
21.07.2009 23:43
na ich gehs mal an.
Hat auch ne ganze Woche gedauert, bis die sich dran gewöhnt haben, dass alle am selben Platz aus nur noch zwei Näpfen fressen statt jeder an seinem Platz aus seinem Napf. war hart, aber hat sich soooooooooooo gelohnt. Die müssen wohl zu ihrem Glück gezwungen werden
Hat auch ne ganze Woche gedauert, bis die sich dran gewöhnt haben, dass alle am selben Platz aus nur noch zwei Näpfen fressen statt jeder an seinem Platz aus seinem Napf. war hart, aber hat sich soooooooooooo gelohnt. Die müssen wohl zu ihrem Glück gezwungen werden

21.07.2009 23:50
Ja, manchmal muss man sie wirklich zu ihrem Glück zwingen. Aber das wird schon, ich denke, du bist auf dem richtigen Weg. Ich muss jetzt auch langsam mal wieder darauf achten, dass wir geregelte Fütterungszeiten einführen und nicht den ganzen Tag über was im Napf ist. Das haben wir in letzter Zeit etwas schleifen lassen.
Ich hab heut ein passendes Zitat gelesen: ""Wer einer Katze immer einen gefüllten Napf stehen lässt, nimmt ihr ein großes Stück Lebensfreude." -Paul Leyhausen- Das ist sehr wahr.
Ich hab heut ein passendes Zitat gelesen: ""Wer einer Katze immer einen gefüllten Napf stehen lässt, nimmt ihr ein großes Stück Lebensfreude." -Paul Leyhausen- Das ist sehr wahr.
24.07.2009 01:28
Hier mal was für alle, die mit dem Gedanken spielen, ihre Katzen werfen zu lassen.
Hinterhofzucht und ihre Folgen - Lea's Geschichte
Diese wahre Geschichte ist als symbolisches Mahnmal gedacht.
Es soll alle zukünftigen Tierkäufer und Tierhalter zum Nachdenken anregen.
"Lea" könnte auch eine Katze sein ...
... denn überall gibt es sie, die MASSENZUCHT, oder SCHWARZZUCHT ...
Lesen Sie folgenden Artikel.
Die nachfolgende Geschichte stammt von der amerikanischen Toller-L mit der Bitte, sie an möglichst
viele Tierfreunde weiterzuleiten. Sie handelt von einem Welpen im Petshop (Tierhandlung).
Toller-Info bittet alle Leserinnen und Leser um aktive Aufklärung zukünftiger Tierhalter.
Der Artikel darf (soll) weiterverwendet werden (Sie dürfen ihn gern kopieren und auf Ihrer HP einfügen!),
sei es als Infoblatt in der Tierpraxis und bei Futterlieferanten oder als Bericht in einer regionalen Zeitung.
Die Geschichte von Lea
Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin.
Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns.
Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell,
aber sie war oft krank und sehr dünn.
Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern.
Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.
Als sie mich meiner Mutter wegnahmen,
hatte ich furchtbare Angst und war so traurig.
Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen
und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht.
Arme Mama, es ging ihr so schlecht.
Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten
und dass das Geschrei meiner Schwester und mir, ihnen auf die Nerven ginge.
So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.
Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten ohnmächtig vor Angst.
Niemand kam, um uns zu trösten.
All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche,
wir sind in einem "Petshop", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt.
Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen.
Wir hören auch das Wimmern von anderen Welpen.
Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.
Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten.
Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh.
Oft hören wir sagen "oh, sind die süß, ich will eines",
aber dann gehen die Leute wieder fort.
Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben.
ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt,
wie das Leben aus dem dünnen Körper gewichen ist.
Ich soll verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme.
Niemand beachtet mein leises Weinen, als meine kleine Schwester weggeworfen wird.
Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft!
Jetzt wird alles gut. Es sind sehr nette Leute,
die sich tatsächlich für mich entschieden haben.
Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei
und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen.
Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen.
Ich heiße jetzt Lea.
Ich darf meine neue Familie auch abschlabbern, das ist wunderbar.
Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht,
passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe.
Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und es gibt
nichts Schöneres als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.
Erster Besuch beim Tierarzt.
Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen.
Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft
und sagte es wäre o.k., dann entspannte ich mich.
Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen,
sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln
und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Zuchten
und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien.
Ich habe nichts von alledem begriffen,
aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.
Jetzt bin ich sechs Monate alt.
Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark,
aber mir tut jede Bewegung weh. Die Schmerzen gehen nie weg.
Außerdem kriege ich gleich Atemnot,
wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will.
Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht.
Vater und Mutter sprechen über mich.
Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.
In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es
"genetisch" und "man kann nichts machen".
Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen,
möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht.
Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je.
Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken
nur noch schreien vor Schmerzen.
Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los?
War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich?
Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich.
Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten!
Ich kann nicht einmal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken,
aber wenigstens erreiche ich ihre Hand.
Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst.
Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben.
Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken.
Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich
und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft,
ein kleiner Stich ...... Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück.
Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.
Ein Traum:
Ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese.
Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück.
So sage ich meiner Menschenfamilie "Auf Wiedersehen" auf die einzig mir mögliche Weise:
Mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.
Viele glückliche Jahre wollte ich mit euch verbringen, es sollte nicht sein.
Statt dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht.
Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.
Lea
©1999 J. Ellis - bewilligte Übersetzung von E. Witter
Hinterhofzucht und ihre Folgen - Lea's Geschichte

Diese wahre Geschichte ist als symbolisches Mahnmal gedacht.
Es soll alle zukünftigen Tierkäufer und Tierhalter zum Nachdenken anregen.
"Lea" könnte auch eine Katze sein ...
... denn überall gibt es sie, die MASSENZUCHT, oder SCHWARZZUCHT ...
Lesen Sie folgenden Artikel.
Die nachfolgende Geschichte stammt von der amerikanischen Toller-L mit der Bitte, sie an möglichst
viele Tierfreunde weiterzuleiten. Sie handelt von einem Welpen im Petshop (Tierhandlung).
Toller-Info bittet alle Leserinnen und Leser um aktive Aufklärung zukünftiger Tierhalter.
Der Artikel darf (soll) weiterverwendet werden (Sie dürfen ihn gern kopieren und auf Ihrer HP einfügen!),
sei es als Infoblatt in der Tierpraxis und bei Futterlieferanten oder als Bericht in einer regionalen Zeitung.
Die Geschichte von Lea
Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin.
Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns.
Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell,
aber sie war oft krank und sehr dünn.
Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern.
Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.
Als sie mich meiner Mutter wegnahmen,
hatte ich furchtbare Angst und war so traurig.
Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen
und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht.
Arme Mama, es ging ihr so schlecht.
Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten
und dass das Geschrei meiner Schwester und mir, ihnen auf die Nerven ginge.
So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.
Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten ohnmächtig vor Angst.
Niemand kam, um uns zu trösten.
All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche,
wir sind in einem "Petshop", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt.
Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen.
Wir hören auch das Wimmern von anderen Welpen.
Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.
Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten.
Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh.
Oft hören wir sagen "oh, sind die süß, ich will eines",
aber dann gehen die Leute wieder fort.
Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben.
ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt,
wie das Leben aus dem dünnen Körper gewichen ist.
Ich soll verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme.
Niemand beachtet mein leises Weinen, als meine kleine Schwester weggeworfen wird.
Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft!
Jetzt wird alles gut. Es sind sehr nette Leute,
die sich tatsächlich für mich entschieden haben.
Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei
und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen.
Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen.
Ich heiße jetzt Lea.
Ich darf meine neue Familie auch abschlabbern, das ist wunderbar.
Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht,
passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe.
Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und es gibt
nichts Schöneres als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.
Erster Besuch beim Tierarzt.
Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen.
Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft
und sagte es wäre o.k., dann entspannte ich mich.
Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen,
sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln
und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Zuchten
und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien.
Ich habe nichts von alledem begriffen,
aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.
Jetzt bin ich sechs Monate alt.
Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark,
aber mir tut jede Bewegung weh. Die Schmerzen gehen nie weg.
Außerdem kriege ich gleich Atemnot,
wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will.
Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht.
Vater und Mutter sprechen über mich.
Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.
In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es
"genetisch" und "man kann nichts machen".
Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen,
möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht.
Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je.
Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken
nur noch schreien vor Schmerzen.
Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los?
War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich?
Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich.
Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten!
Ich kann nicht einmal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken,
aber wenigstens erreiche ich ihre Hand.
Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst.
Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben.
Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken.
Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich
und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft,
ein kleiner Stich ...... Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück.
Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.
Ein Traum:
Ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese.
Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück.
So sage ich meiner Menschenfamilie "Auf Wiedersehen" auf die einzig mir mögliche Weise:
Mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.
Viele glückliche Jahre wollte ich mit euch verbringen, es sollte nicht sein.
Statt dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht.
Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.
Lea
©1999 J. Ellis - bewilligte Übersetzung von E. Witter
24.07.2009 07:52
oh Nein das ist aber echt traurig..... aber zum Glück nicht immer soooo
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