Mütter- und Schwangerenforum

Polypen Op u. Paukenröhrchen

Gehe zu Seite:
23.06.2013 17:45
Ich kopier mal kurz meinen OP Bericht von meienr Tochter, die OP ist jetzt 2 Wochen her:
23.06.2013 17:46

Puh, was für ein Morgen.
Ich bin um 5:30h aufgestanden und hab die Tasche gepackt und Claras Frühstück für den Kindergarten gemacht. Um 6:00h hab ich dann die Mädels geweckt. So früh sind sie natürlich nicht gewohnt. Eine Viertelstunde später war auch schon meine Schwiegermutter da und hat Andrea und mich zum Krankenhaus gefahren und anschließend Clara in den Kindergarten.
Auf Station angekommen hat Andrea schonmal Ibuprofen und ein Beruhigungsmittel bekommen, außerdem wurden die Hautstellen, wo die Kanülen verlegt werden sollten mit einer Creme vorbetäubt. Und ab da hieß es dann warten.
Um 8:30h wurden wir dann zum OP gefahren und ich sollte mich von meiner Kleinen verabschieden, sie war auch ganz ruhig, kam wohl vom Beruhigungsmittel. Ich saß mich in den Warteraum und aß erstmal mein Brot. Ich hatte noch nichts gefrühstückt und weil Andrea ja nüchtern sein sollte, habe ich gewartet, ich wollte ihr ja nichts vorschmatzen.
Kaum hatte ich mein Frühstück auf, kam eine OP-Schwester mit meinem Mäuschen auf dem Arm. Sie war wild am strampeln und am Weinen.
"Versuchen Sie mal, ob Sie ihre Tochter beruhigt bekommen. Die Schwestern kommen gleich."
Der Narkosearzt kam und und gab ihr nochmal 2 Spritzen über die Kanüle: Beruhigungsmittel.
2 Schwestern kamen und setzten Andrea auf's Bett, die immer noch wild strampelte, sich wehrte und weinte.
Ich: "Wo kommt sie jetzt hin?"
Krankenschwester: "Na, auf ihr Zimmer natürlich."
Erst da realisierte ich, dass Andrea schon fertig war. Das ging echt fix.
Wir sind dann auf's Zimmer und da fing es dann erst richtig an. Andrea war noch gar nicht richtig wach. Ich glaube, sie hat mich gar nicht richtig erkannt, zumindest reagierte sie auf keinerlei Ansprache.
Sie wollte ständig vom Bett herunter und zur Türe raus. Weg. Aber sie konnte noch gar nicht gerade laufen.
Ich musste mich mit ihr auf's Bett setzen und sie ganz ganz feste halten. Sie hat dagegen angekämpft, ich weiß gar nicht, wo sie diese Kraftreserven her hatte.
Das war echt schlimm, aber ich wusste ja, dass sie das nicht so meinte. Hab sie einfach nur gehalten, ihr zugesprochen und gewartet. 30-45 Minuten hat es gedauert und dann wurde sie ganz ruhig.
Da hat sie mich dann auch wieder erkannt und hat auf mich reagiert, da wurde es dann besser.
Kurz darauf durfte sie dann auch etwas trinken. Und was hat sie sich gefreut, als das Mittagsessen kam
Um 14 Uhr durften wir dann endlich heim, seitdem schläft sie.
Werde gleich mal nach ihr sehen, ob sie Durst hat oder eine Pampers braucht.
Morgen früh müssen wir dann nochmal zum HNO in die Praxis

Also hoffentlich erstmal lange keine Vollnarkose mehr, das war echt schlimm.
schnattchen
13605 Beiträge
23.06.2013 21:22
Zitat von Vollweib:

Hallo,
Sohnemann wird evtl auch die Polypen rausbekommen, da er mindestens 5 mal im Jahr eine Mittelohrentzündung bekommen.
Die letzte liegt nun erst eine Woche zurück und der Kinderarzt riet uns beim HNO-Arzt vorzusprechen und dann evtl die Polypen rausnehmen zu lassen, da Sohnemann wohl an einer Verengung irgendeines Teilchen im Ohr leidet
Muss morgen erstmal einen Termin machen und dann schauen wir mal was dabei rauskommt, war ja bis jetzt nur ein Rat vom Arzt.

Der sagte auch, dass es an den Polypen liegen könnte das er (trotz eines guten Hörtest's) dadurch eine nicht so gute Hörqualität hat.
Kann das sein?


Ja das kann sein...wie gesagt wir hatten auch jetzt öfters Mittelohrentzündung bei uns hat das erst nur mit Schnupfen u. Halsweh bekommen u. irgendwann kam die Ohren dazu! Waren schon bei 3 HNO Ärzte u. alle meinten dasselbe!
schnattchen
13605 Beiträge
23.06.2013 21:23
Zitat von Funkentanz:

Ich kopier mal kurz meinen OP Bericht von meienr Tochter, die OP ist jetzt 2 Wochen her:

Danke dir das lese ich mir gleich mal durch!
schnattchen
13605 Beiträge
23.06.2013 21:25
Zitat von Funkentanz:

Puh, was für ein Morgen.
Ich bin um 5:30h aufgestanden und hab die Tasche gepackt und Claras Frühstück für den Kindergarten gemacht. Um 6:00h hab ich dann die Mädels geweckt. So früh sind sie natürlich nicht gewohnt. Eine Viertelstunde später war auch schon meine Schwiegermutter da und hat Andrea und mich zum Krankenhaus gefahren und anschließend Clara in den Kindergarten.
Auf Station angekommen hat Andrea schonmal Ibuprofen und ein Beruhigungsmittel bekommen, außerdem wurden die Hautstellen, wo die Kanülen verlegt werden sollten mit einer Creme vorbetäubt. Und ab da hieß es dann warten.
Um 8:30h wurden wir dann zum OP gefahren und ich sollte mich von meiner Kleinen verabschieden, sie war auch ganz ruhig, kam wohl vom Beruhigungsmittel. Ich saß mich in den Warteraum und aß erstmal mein Brot. Ich hatte noch nichts gefrühstückt und weil Andrea ja nüchtern sein sollte, habe ich gewartet, ich wollte ihr ja nichts vorschmatzen.
Kaum hatte ich mein Frühstück auf, kam eine OP-Schwester mit meinem Mäuschen auf dem Arm. Sie war wild am strampeln und am Weinen.
"Versuchen Sie mal, ob Sie ihre Tochter beruhigt bekommen. Die Schwestern kommen gleich."
Der Narkosearzt kam und und gab ihr nochmal 2 Spritzen über die Kanüle: Beruhigungsmittel.
2 Schwestern kamen und setzten Andrea auf's Bett, die immer noch wild strampelte, sich wehrte und weinte.
Ich: "Wo kommt sie jetzt hin?"
Krankenschwester: "Na, auf ihr Zimmer natürlich."
Erst da realisierte ich, dass Andrea schon fertig war. Das ging echt fix.
Wir sind dann auf's Zimmer und da fing es dann erst richtig an. Andrea war noch gar nicht richtig wach. Ich glaube, sie hat mich gar nicht richtig erkannt, zumindest reagierte sie auf keinerlei Ansprache.
Sie wollte ständig vom Bett herunter und zur Türe raus. Weg. Aber sie konnte noch gar nicht gerade laufen.
Ich musste mich mit ihr auf's Bett setzen und sie ganz ganz feste halten. Sie hat dagegen angekämpft, ich weiß gar nicht, wo sie diese Kraftreserven her hatte.
Das war echt schlimm, aber ich wusste ja, dass sie das nicht so meinte. Hab sie einfach nur gehalten, ihr zugesprochen und gewartet. 30-45 Minuten hat es gedauert und dann wurde sie ganz ruhig.
Da hat sie mich dann auch wieder erkannt und hat auf mich reagiert, da wurde es dann besser.
Kurz darauf durfte sie dann auch etwas trinken. Und was hat sie sich gefreut, als das Mittagsessen kam
Um 14 Uhr durften wir dann endlich heim, seitdem schläft sie.
Werde gleich mal nach ihr sehen, ob sie Durst hat oder eine Pampers braucht.
Morgen früh müssen wir dann nochmal zum HNO in die Praxis

Also hoffentlich erstmal lange keine Vollnarkose mehr, das war echt schlimm.


Ach je aber toll ihr habt es gut überstanden...wieso habt ihr es machen lassen? Und wie ist es denn jetzt?
BlödmannVomDienst
25940 Beiträge
23.06.2013 21:27
Also meine Mittlere hatte jetzt gerade im April die Op, Paukenröhrchen hat man dann aber spontan entschieden, dass die nicht nötig sind, das kann man erst im Laufe der OP sagen, meinte die HNO Ärztin. Also bei ihr ist es gut verlaufen, dauert wirklich nur 20-30 Minuten, habe auch gedacht, es wird viel anstrengender für sie, aber absolut nicht....
Verheilt ist auch alles sehr gut. Sie durfte halt nur ne Woche lang nicht baden und keine Haare waschen wegen dem Trommelfellschnitt, ansonsten war alles okay....
BlödmannVomDienst
25940 Beiträge
23.06.2013 21:33
Zitat von BlödmannVomDienst:

Also meine Mittlere hatte jetzt gerade im April die Op, Paukenröhrchen hat man dann aber spontan entschieden, dass die nicht nötig sind, das kann man erst im Laufe der OP sagen, meinte die HNO Ärztin. Also bei ihr ist es gut verlaufen, dauert wirklich nur 20-30 Minuten, habe auch gedacht, es wird viel anstrengender für sie, aber absolut nicht....
Verheilt ist auch alles sehr gut. Sie durfte halt nur ne Woche lang nicht baden und keine Haare waschen wegen dem Trommelfellschnitt, ansonsten war alles okay....


Achso die OP wurde bei uns direkt in der HNO Praxis gemacht, morgens um 8 Uhr war Termin, mein Mann ist dann ca. 7:40 mir ihr los. Ich hab dann die Kleine in den KiGa gebracht und noch nen Weg erledigt. Als ich um 10 Uhr nach Hause kam, sprang meine Mittlere schon wieder durch die Wohnung als wäre nichts gewesen. Keinerlei Probleme gehabt, ich muss sagen, sie macht auch alles immer gut mit beim Arzt. Sie weint nichtmal beim Blut abnehmen und zuckt auch nicht mit dem Arm weg oder sonstwas. Ich find das echt schon unheimlich, wie brav sie dann sitzen bleibt....
schnattchen
13605 Beiträge
23.06.2013 22:13
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Also meine Mittlere hatte jetzt gerade im April die Op, Paukenröhrchen hat man dann aber spontan entschieden, dass die nicht nötig sind, das kann man erst im Laufe der OP sagen, meinte die HNO Ärztin. Also bei ihr ist es gut verlaufen, dauert wirklich nur 20-30 Minuten, habe auch gedacht, es wird viel anstrengender für sie, aber absolut nicht....
Verheilt ist auch alles sehr gut. Sie durfte halt nur ne Woche lang nicht baden und keine Haare waschen wegen dem Trommelfellschnitt, ansonsten war alles okay....


Achso die OP wurde bei uns direkt in der HNO Praxis gemacht, morgens um 8 Uhr war Termin, mein Mann ist dann ca. 7:40 mir ihr los. Ich hab dann die Kleine in den KiGa gebracht und noch nen Weg erledigt. Als ich um 10 Uhr nach Hause kam, sprang meine Mittlere schon wieder durch die Wohnung als wäre nichts gewesen. Keinerlei Probleme gehabt, ich muss sagen, sie macht auch alles immer gut mit beim Arzt. Sie weint nichtmal beim Blut abnehmen und zuckt auch nicht mit dem Arm weg oder sonstwas. Ich find das echt schon unheimlich, wie brav sie dann sitzen bleibt....

So ist meine auch...deswegen hoffe ich auch sehr das sie es gut packt! P.S Ja das Paukenröhrchen wird laut HNO auch erst entschieden während der OP!
Jenny1986
11269 Beiträge
23.06.2013 22:21
Wir haben das letztes Jahr machen lassen. Die Ärztin meinte nach der OP, er wäre der König der Polypen, so große hätte sie lange nicht gesehen. Gab ein Zauberpflaster und dann Duselsaft.
Nach der OP durfte ich direkt in den Aufwachraum, kaum war er wach hat er gleich rumgebrüllt, dass er jetzt sofort was essen. Ein Pfleger kam angelaufen und hat geschaut was los ist, so hat er gebockt.
Wir haben ihm alle Lieblingsessensachen mitgebracht, Knisterjoghurt und so Zeug. Im KH selber gab es dann noch Eis von den Schwestern. Als er auf Toi war und gegessen hatte, durften wir gehen.
Es war also alles OK bei uns. Er durfte die OP Haube und seine Maske behalten und ist auch danach wieder mit Freude zu unserem HNO, der ihn auch operiert hatte. Also nicht mal ein traumatisches Erlebnis
Seitdem hört er viel besser, seine Sprache hat sich danach sichtlich verbessert
schnattchen
13605 Beiträge
23.06.2013 22:25
Zitat von Jenny1986:

Wir haben das letztes Jahr machen lassen. Die Ärztin meinte nach der OP, er wäre der König der Polypen, so große hätte sie lange nicht gesehen. Gab ein Zauberpflaster und dann Duselsaft.
Nach der OP durfte ich direkt in den Aufwachraum, kaum war er wach hat er gleich rumgebrüllt, dass er jetzt sofort was essen. Ein Pfleger kam angelaufen und hat geschaut was los ist, so hat er gebockt.
Wir haben ihm alle Lieblingsessensachen mitgebracht, Knisterjoghurt und so Zeug. Im KH selber gab es dann noch Eis von den Schwestern. Als er auf Toi war und gegessen hatte, durften wir gehen.
Es war also alles OK bei uns. Er durfte die OP Haube und seine Maske behalten und ist auch danach wieder mit Freude zu unserem HNO, der ihn auch operiert hatte. Also nicht mal ein traumatisches Erlebnis
Seitdem hört er viel besser, seine Sprache hat sich danach sichtlich verbessert

was war der Grund das ihr ne Op gemacht habt? Und hat er nur Polypen entfernt bekommen?
Jenny1986
11269 Beiträge
23.06.2013 22:30
Zitat von schnattchen:

Zitat von Jenny1986:

Wir haben das letztes Jahr machen lassen. Die Ärztin meinte nach der OP, er wäre der König der Polypen, so große hätte sie lange nicht gesehen. Gab ein Zauberpflaster und dann Duselsaft.
Nach der OP durfte ich direkt in den Aufwachraum, kaum war er wach hat er gleich rumgebrüllt, dass er jetzt sofort was essen. Ein Pfleger kam angelaufen und hat geschaut was los ist, so hat er gebockt.
Wir haben ihm alle Lieblingsessensachen mitgebracht, Knisterjoghurt und so Zeug. Im KH selber gab es dann noch Eis von den Schwestern. Als er auf Toi war und gegessen hatte, durften wir gehen.
Es war also alles OK bei uns. Er durfte die OP Haube und seine Maske behalten und ist auch danach wieder mit Freude zu unserem HNO, der ihn auch operiert hatte. Also nicht mal ein traumatisches Erlebnis
Seitdem hört er viel besser, seine Sprache hat sich danach sichtlich verbessert

was war der Grund das ihr ne Op gemacht habt? Und hat er nur Polypen entfernt bekommen?


er hat ganz schlecht gesprochen und nach der Geburt war dieses Neugeborenen Hörscreening auffällig. Wir sind von Arzt zu Arzt bis zur Klinik und erst dieser eine HNO hat dann gesehen, dass Flüssigkeit hinter'm Trommelfell war und er halt polypen hat. Der Hörtest hat links auch nie ausgeschlagen, also waren auch Röhrchen geplant. Nach der OP meinte die Ärztin aber, dass die Polypen so groß waren und nach Entfernen auch die Flüssigkeit abfließt. Er hat also keine bekommen. Er war danach auch zur Sprachförderung und jetzt ist es super. Ich bin froh es gemacht zu haben, man merkte nen riesen Unterschied danach
schnattchen
13605 Beiträge
23.06.2013 22:40
Zitat von Jenny1986:

Zitat von schnattchen:

Zitat von Jenny1986:

Wir haben das letztes Jahr machen lassen. Die Ärztin meinte nach der OP, er wäre der König der Polypen, so große hätte sie lange nicht gesehen. Gab ein Zauberpflaster und dann Duselsaft.
Nach der OP durfte ich direkt in den Aufwachraum, kaum war er wach hat er gleich rumgebrüllt, dass er jetzt sofort was essen. Ein Pfleger kam angelaufen und hat geschaut was los ist, so hat er gebockt.
Wir haben ihm alle Lieblingsessensachen mitgebracht, Knisterjoghurt und so Zeug. Im KH selber gab es dann noch Eis von den Schwestern. Als er auf Toi war und gegessen hatte, durften wir gehen.
Es war also alles OK bei uns. Er durfte die OP Haube und seine Maske behalten und ist auch danach wieder mit Freude zu unserem HNO, der ihn auch operiert hatte. Also nicht mal ein traumatisches Erlebnis
Seitdem hört er viel besser, seine Sprache hat sich danach sichtlich verbessert

was war der Grund das ihr ne Op gemacht habt? Und hat er nur Polypen entfernt bekommen?


er hat ganz schlecht gesprochen und nach der Geburt war dieses Neugeborenen Hörscreening auffällig. Wir sind von Arzt zu Arzt bis zur Klinik und erst dieser eine HNO hat dann gesehen, dass Flüssigkeit hinter'm Trommelfell war und er halt polypen hat. Der Hörtest hat links auch nie ausgeschlagen, also waren auch Röhrchen geplant. Nach der OP meinte die Ärztin aber, dass die Polypen so groß waren und nach Entfernen auch die Flüssigkeit abfließt. Er hat also keine bekommen. Er war danach auch zur Sprachförderung und jetzt ist es super. Ich bin froh es gemacht zu haben, man merkte nen riesen Unterschied danach

Ok bin gespannt!
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 4 mal gemerkt