Mütter- und Schwangerenforum

Kind gesetzlich oder privat versichern?

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sineli
8300 Beiträge
29.07.2013 10:11
Zitat von Blunatic:

Zitat von dippdapp:

Ich bin privat , mein Mann gesetzlich

Habe meine kleine privat versichert und den 2 werde ich auch privat versichern. Man hat einfach Vorteile, Termine etc .... wofür ich aber auch zahle!!!! Selbst in der Elternzeit muss ich 360 Euro kv zahlen, im Monat. Deshalb bestehe ich auch auf den Chefarzt



Oh, daran hab ich noch gar nicht gedacht, dass ich in der Elternzeit den Beitrag weiterzahlen muss.

Ja, musst du... Aber gerade fällt mir ein: Ist es nicht so, dass das Kind bei dem "Besserverdiener" mitversichert sein muss ?
Jani85
27577 Beiträge
29.07.2013 10:22
@blunatica: Du hast Beihilfe anspruch oder? dann musst du die kv nicht in der elternzeit bezahlen. zumindest nicht komplett. mein mann hat da nen antrag bekommen und die haben dann etwas erstattet. außerdem wird bei kind 2 die kv noch mal runtergesetzt. ich mein mein mann ist jetzt 30/70 oder sogar 20/80? weiß ich grad gar nicht.
Ich find den Papierkram total nervig. für jeden rechnung die formulare ausfüllen usw und besser behandelt wurden wir deswegen bisher noch nie. Hab das auch eher so erlebt wie jemand hier schrieb das man eher unnütze Untersuchungen machen lassen soll... Was ich schön fand: Mein FA hat bei jedem Termin 3d Bildchen vom Mini gemacht Das war toll
29.07.2013 10:22
Zitat von Blunatic:

Welche Schwierigkeiten können denn noch bei einem Wechsel auf einen zukommen.
Und falls wir uns erst für die gesetzliche entscheiden, könnte mein Sohn dann später noch (in ein paar Jahre) in die private wechseln?


Also von mir angesprochene Freunde waren natürlich nicht weit über 30, sondern 25 - bis dahin versichern die meisten privaten Studenten günstig, darüber in der Regel nicht mehr. Dann kommt der gesetzlich eingeführte untere Sockelbetrag, für den man auch als Geringverdiener in der privaten versichert sein kann, aber der ist halt trotzdem für einen Studenten noch teuer. Der Wechsel von privat in eine gesetzliche ist eigentlich nicht mehr möglich. Logisch: da hat man jahrelang niedrige Beiträge genossen und möchte dann wenn die Beiträge explodieren (weil man alt und immer kränker wird) in die gesetzliche Versicherung wechseln, in die man nie eingezahlt hat - das geht natürlich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht und soll deswegen verhindert werden. Es gibt aber Ausnahmeregelungen.
Aus der gesetzlichen in die private Versicherung wechseln ist kein Problem. Allerdings: je älter man ist, um so mehr Diagnosen man schon hat (insbesondere chronische Erkrankungen) um so höher ist der Einstiegsbeitrag.
Weitere Probleme, die auf einen zukommen können: wenn man als Auszubildender oder Student eine ärztliche Leistung in Anspruch nimmt und dann wie bei der PKV üblich in Vorleistung treten muss und hinterher das Geld erst zurückbekommt, wenn man die Rechnung einreicht. Das mal eben auszulegen kann wirklich schwierig sein.
29.07.2013 10:24
Wir sind gesetzlich versichert, haben für ihn aber 2 private Zusatzversicherungen :

DAK Plus 2 & DAK Plus Klinik
sineli
8300 Beiträge
29.07.2013 10:34
Zitat von Jani85:

@blunatica: Du hast Beihilfe anspruch oder? dann musst du die kv nicht in der elternzeit bezahlen. zumindest nicht komplett. mein mann hat da nen antrag bekommen und die haben dann etwas erstattet. außerdem wird bei kind 2 die kv noch mal runtergesetzt. ich mein mein mann ist jetzt 30/70 oder sogar 20/80 ? weiß ich grad gar nicht.
Ich find den Papierkram total nervig. für jeden rechnung die formulare ausfüllen usw und besser behandelt wurden wir deswegen bisher noch nie. Hab das auch eher so erlebt wie jemand hier schrieb das man eher unnütze Untersuchungen machen lassen soll... Was ich schön fand: Mein FA hat bei jedem Termin 3d Bildchen vom Mini gemacht Das war toll

Das kommt auf die Länderregelung oder die Regelung des Bundes an. Sprich, es ist immer unterschiedlich, je nach Arbeitgeber (Land oder Bund). Und doch, ich habe in der Elternzeit den Beitrag für mich bezahlt, natürlich aber nur den bisherigen .
sineli
8300 Beiträge
29.07.2013 10:38
Zitat von Marlen:

Zitat von Blunatic:

Welche Schwierigkeiten können denn noch bei einem Wechsel auf einen zukommen.
Und falls wir uns erst für die gesetzliche entscheiden, könnte mein Sohn dann später noch (in ein paar Jahre) in die private wechseln?


Also von mir angesprochene Freunde waren natürlich nicht weit über 30, sondern 25 - bis dahin versichern die meisten privaten Studenten günstig, darüber in der Regel nicht mehr. Dann kommt der gesetzlich eingeführte untere Sockelbetrag, für den man auch als Geringverdiener in der privaten versichert sein kann, aber der ist halt trotzdem für einen Studenten noch teuer. Der Wechsel von privat in eine gesetzliche ist eigentlich nicht mehr möglich. Logisch: da hat man jahrelang niedrige Beiträge genossen und möchte dann wenn die Beiträge explodieren (weil man alt und immer kränker wird) in die gesetzliche Versicherung wechseln, in die man nie eingezahlt hat - das geht natürlich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht und soll deswegen verhindert werden. Es gibt aber Ausnahmeregelungen.
Aus der gesetzlichen in die private Versicherung wechseln ist kein Problem. Allerdings: je älter man ist, um so mehr Diagnosen man schon hat (insbesondere chronische Erkrankungen) um so höher ist der Einstiegsbeitrag.
Weitere Probleme, die auf einen zukommen können: wenn man als Auszubildender oder Student eine ärztliche Leistung in Anspruch nimmt und dann wie bei der PKV üblich in Vorleistung treten muss und hinterher das Geld erst zurückbekommt, wenn man die Rechnung einreicht. Das mal eben auszulegen kann wirklich schwierig sein.

Ok, mein Beitrag lag bei um die 80 Euro als Referendarin bis zum 39. Geburtstag . Das fand ich vollkommen vertretbar. Und ja, es wird teurer. Zukünftig werde ich weitaus mehr zahlen, was ja aber auch ok ist, denn gesetzlich versicherte zahlen ja auch nen hohen Eigenanteil. Wir regeln das mit dem Vorlegen so, dass wir um Verschiebung des Zahlungstermins bitten, wenn es, wie z.B. bei der Geburt, schnell in die Tausende geht. Die Bundesbeihilfe lässt sich nämlich z.B. viel mehr Zeit mit der Erstattung als die Landesbeihilfe.
Blunatic
2952 Beiträge
29.07.2013 11:23
Zitat von sineli:

Zitat von Jani85:

@blunatica: Du hast Beihilfe anspruch oder? dann musst du die kv nicht in der elternzeit bezahlen. zumindest nicht komplett. mein mann hat da nen antrag bekommen und die haben dann etwas erstattet. außerdem wird bei kind 2 die kv noch mal runtergesetzt. ich mein mein mann ist jetzt 30/70 oder sogar 20/80 ? weiß ich grad gar nicht.
Ich find den Papierkram total nervig. für jeden rechnung die formulare ausfüllen usw und besser behandelt wurden wir deswegen bisher noch nie. Hab das auch eher so erlebt wie jemand hier schrieb das man eher unnütze Untersuchungen machen lassen soll... Was ich schön fand: Mein FA hat bei jedem Termin 3d Bildchen vom Mini gemacht Das war toll

Das kommt auf die Länderregelung oder die Regelung des Bundes an. Sprich, es ist immer unterschiedlich, je nach Arbeitgeber (Land oder Bund). Und doch, ich habe in der Elternzeit den Beitrag für mich bezahlt, natürlich aber nur den bisherigen .


Ich bin beim Bund.
Blunatic
2952 Beiträge
29.07.2013 11:24
Zitat von Marlen:

Zitat von Blunatic:

Welche Schwierigkeiten können denn noch bei einem Wechsel auf einen zukommen.
Und falls wir uns erst für die gesetzliche entscheiden, könnte mein Sohn dann später noch (in ein paar Jahre) in die private wechseln?


Also von mir angesprochene Freunde waren natürlich nicht weit über 30, sondern 25 - bis dahin versichern die meisten privaten Studenten günstig, darüber in der Regel nicht mehr. Dann kommt der gesetzlich eingeführte untere Sockelbetrag, für den man auch als Geringverdiener in der privaten versichert sein kann, aber der ist halt trotzdem für einen Studenten noch teuer. Der Wechsel von privat in eine gesetzliche ist eigentlich nicht mehr möglich. Logisch: da hat man jahrelang niedrige Beiträge genossen und möchte dann wenn die Beiträge explodieren (weil man alt und immer kränker wird) in die gesetzliche Versicherung wechseln, in die man nie eingezahlt hat - das geht natürlich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht und soll deswegen verhindert werden. Es gibt aber Ausnahmeregelungen.
Aus der gesetzlichen in die private Versicherung wechseln ist kein Problem. Allerdings: je älter man ist, um so mehr Diagnosen man schon hat (insbesondere chronische Erkrankungen) um so höher ist der Einstiegsbeitrag.
Weitere Probleme, die auf einen zukommen können: wenn man als Auszubildender oder Student eine ärztliche Leistung in Anspruch nimmt und dann wie bei der PKV üblich in Vorleistung treten muss und hinterher das Geld erst zurückbekommt, wenn man die Rechnung einreicht. Das mal eben auszulegen kann wirklich schwierig sein.


Also, auch das Kind könnte nicht mehr zurück wechseln. Z.B. mit 4 Jahren oder so?
29.07.2013 13:09
In der Regel nicht.
Ardilla
1939 Beiträge
29.07.2013 17:55
Zitat von sineli:

Zitat von Blunatic:

Zitat von dippdapp:

Ich bin privat , mein Mann gesetzlich

Habe meine kleine privat versichert und den 2 werde ich auch privat versichern. Man hat einfach Vorteile, Termine etc .... wofür ich aber auch zahle!!!! Selbst in der Elternzeit muss ich 360 Euro kv zahlen, im Monat. Deshalb bestehe ich auch auf den Chefarzt



Oh, daran hab ich noch gar nicht gedacht, dass ich in der Elternzeit den Beitrag weiterzahlen muss.

Ja, musst du... Aber gerade fällt mir ein: Ist es nicht so, dass das Kind bei dem "Besserverdiener" mitversichert sein muss ?


So oder so ähnlich kenne ich das auch. Wir haben keine Wahl, obwohl wir beide in etwa gleich verdienen... Kind muss wohl privat versichert werden.... . Zumindest war das die letzte Aussage der Versicherungen.
Abuja
10218 Beiträge
29.07.2013 17:56
Beides, habe ich bei meinen Kids gemacht.
Blunatic
2952 Beiträge
29.07.2013 20:39
Vielen Dank Ihr Lieben. Ihr habt mir neue Infos verschafft und bei der Entscheidung geholfen.
shelyra
69210 Beiträge
29.07.2013 20:49
wir standen vor der gleichen entscheidung und haben uns dafür entschieden, die kids gesetzlich zu versichern!

bisher konnte ich auch keinerlei unterschiede feststellen. sowohl beim kia, als auch im kh oder beim gastroenterologen hab ich sofort den nächsten freien termin bekommen! die behandlung war auch immer super.

von dem geld was wir sparen haben wir zusatzversicherungen abgeschlossen und sind immer noch günstiger!
sushimum
10504 Beiträge
29.07.2013 20:51
Wir werden erstmal das kleine noch mit auf Kasse nehmen aber nach der Hochzeit zusammen bei meinem Mann mit in die private gehen denn das ist wesentlich besser also würde das immer empfehlen
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