Wie teilt ihr die täglichen Aufgaben auf?
23.03.2023 14:48
Ich mache ALLES im Haus und mein Mann ALLES draußen. So kommen wir seid über 7 Jahren gut zurecht

23.03.2023 15:02
Zitat von Lenchen83:
Ich mache ALLES im Haus und mein Mann ALLES draußen. So kommen wir seid über 7 Jahren gut zurecht![]()
Geht ihr beide gleich viel arbeiten? Ich frag nur weil draußen ja normal weniger anfällt als drinnen oder zahlst du da auch einkaufen als selbe Aufgabe dazu?
23.03.2023 15:06
Wir haben die Aufgaben aufgeschrieben mit ihrem wöchentlichen Zeitaufwand und haben dann so verteilt, dass jeder die gleiche Zeit für Haushalt aufwendet.
Das ist allerdings nicht in Stein gemeißelt, wenn es gerade günstig ist, übernehmen wir auch mal was. Z. B. Räumt mein Mann die Küche auf, kochen ist meine Aufgabe. Aber ich räume natürlich schon während des Kochens auch Sachen weg und wenn ich gerade am Herd stehe und die Spülmaschine ist fertig, räume ich sie schon mal aus.
Wenn ich hingegen noch Belle ins Bett bringe und mein Mann hört schon die Waschmaschine piepen, fängt er oft schon mal an aufzuhängen und wir machen das zu zweit.
In Moment übernimmt er auch wegen der Schwangerschaft einiges und manches macht aktuell keiner. Unkraut zupfen z. B., ich schaff das nicht mehr und nun wuchert es vor sich hin
Das ist allerdings nicht in Stein gemeißelt, wenn es gerade günstig ist, übernehmen wir auch mal was. Z. B. Räumt mein Mann die Küche auf, kochen ist meine Aufgabe. Aber ich räume natürlich schon während des Kochens auch Sachen weg und wenn ich gerade am Herd stehe und die Spülmaschine ist fertig, räume ich sie schon mal aus.
Wenn ich hingegen noch Belle ins Bett bringe und mein Mann hört schon die Waschmaschine piepen, fängt er oft schon mal an aufzuhängen und wir machen das zu zweit.
In Moment übernimmt er auch wegen der Schwangerschaft einiges und manches macht aktuell keiner. Unkraut zupfen z. B., ich schaff das nicht mehr und nun wuchert es vor sich hin

23.03.2023 16:10
Zitat von Niji:Mein Mann arbeitet die Woche über und ich nur am Wochenende. Wir haben ein großes Grundstück. Im Winter hat er es dann natürlich etwas " besser"
Zitat von Lenchen83:
Ich mache ALLES im Haus und mein Mann ALLES draußen. So kommen wir seid über 7 Jahren gut zurecht![]()
Geht ihr beide gleich viel arbeiten? Ich frag nur weil draußen ja normal weniger anfällt als drinnen oder zahlst du da auch einkaufen als selbe Aufgabe dazu?

Einkaufen gehe ich Dienstags und er Samstag...
23.03.2023 19:31
Puh, ich finde es echt erschreckend, von wie vielen von euch hier Mental Load und Care Arbeit immer noch als "weniger wert" betrachtet wird.
23.03.2023 19:44
Hier wird alles geteilt - mein Mann war letztens beim Kinderarzt mit der Kleinen, macht selbstständig Termine für unsere beiden Kinder etc. Der, der sich gut fühlt, übernimmt das. Bei uns läuft das Handy in Hand. Merkt mein Mann, dass es mir nicht gutgeht, bringt er auch gern mal was zum Essen mit, das mir schmeckt und bin ich gestresst, übernimmt er noch mehr. Umgekehrt genauso. Unsere Devise: das Leben besteht nicht aus Haushalt. Zuerst kommt die gemeinsame Zeit und der Rest danach. Wir sind nicht Sklaven unseres Haushalts und Stress mögen wir beide nicht. Also läuft alles entspannt

24.03.2023 08:58
Hey... Also ich mache bei ihm im Moment weniger.. Da ich ziemlich angestinkt bin zur Zeit..
...weil das mit der gemeinsamen Wohnung nicht geklappt hat...
Ansonsten mach ich bei ihn das was anfällt...Aber er macht auch vieles..Und bei mir weitgehend alles wenn es nicht die Kinder machen

Ansonsten mach ich bei ihn das was anfällt...Aber er macht auch vieles..Und bei mir weitgehend alles wenn es nicht die Kinder machen

24.03.2023 11:45
Na, ich hab jetzt mal angefangen alles aufzuschreiben was ich tagsüber so mache und eben auch die Dinge die nicht jeden Tag gemacht werden müssen.
Gestern Abend hab ich ihm beim Aufräumen schon mal mit eingespannt, hat echt gut geklappt und wir waren fix fertig.
Aber ich denke so unangenehme Arbeiten wie Spülen und Bad putzen werde ich wohl komplett allein übernehmen müssen, da kam er mir gestern mit den aberwitzigsten Erklärungen warum er das nicht machen kann
Ansonsten hoffe ich irgendwie ja auch, dass weniger anfällt wenn alle außer Haus sind, außer mir
Gestern Abend hab ich ihm beim Aufräumen schon mal mit eingespannt, hat echt gut geklappt und wir waren fix fertig.
Aber ich denke so unangenehme Arbeiten wie Spülen und Bad putzen werde ich wohl komplett allein übernehmen müssen, da kam er mir gestern mit den aberwitzigsten Erklärungen warum er das nicht machen kann

Ansonsten hoffe ich irgendwie ja auch, dass weniger anfällt wenn alle außer Haus sind, außer mir

24.03.2023 12:07
Wir sind der Typ Planung & Listen.
Jeder hat sein Themenbereich, das er eigenverantwortlich betreut.
Bei meinem Mann ist das bspw
- Wäsche (runter tragen, waschen, trocknen, zusammenlegen, in die Schränke räumen, Löcher aussortieren)
- Papierkram bearbeiten & ablegen
- Müll auf die Straße stellen
- Kieferorthopäde K1
- Morgens Geschirrspüler ausräumen (er läuft bei uns 99% über Nacht)
Bei mir ist das u.a.
- Essensplan & Einkaufen (bei REWE online bestellen)
- Arzttermine Kinder
- Kindergeburtstage (eigene und andere)
- Kinderwochenplanung (Kurse & Play dates)
Haushalt mache ich mehr das Daily, er mehr das einmalige
Seit 1.3. arbeiten wir beide 2 bzw 3 Tage im Homeoffice. Wir haben einen Plan, was an diesen Tagen zu tun ist (Küche aufräumen & saugen, Klos putzen, usw)
Meine Erfahrung ist:
- jeder macht das, was am besten in den Tag passt. Er geht jeden Tag morgens aus dem Haus? Dann nimmt er den Müllsack mit der vor der Türe steht. Du bist im Homeoffice? Dann wasche die Wäsche.
- jeder hat sein Projekt. Jede Schnittstelle ist schwierig. Wenn ich meinem Mann sage „Bring bitte Brot mit wenn du von der Arbeit kommst“ muss ich definieren welches. Normales Brot für morgen? Oder gibt es abends Toast? Reicht 1 Packung oder brauche ich 4 weil morgen ein Ausflug geplant ist? Brauche ich das schon fürs Kochen um 5 Uhr oder für das Frühstück am nächsten Tag? Usw. Gemeinsame Aufgaben können dazu führen, dass beide denken, der andere macht es.
- Jeder gibt sein Bestes. Aufgaben die nicht klar zugewiesen sind müssen beide machen. Und wenn hier jeder sein bestes gibt werden sie auch von beiden gemacht und nicht auf „der andere macht schon“ verschoben. Bspw Tisch abräumen nach dem Essen.
- Verständnis für den anderen. Beschissenen Tag in der Arbeit? Gerade am Telefon? Komm, ich mache den Tisch heute. Bleib sitzen und lass es dir gut gehen. Aber eben unter der Prämisse „jeder gibt sein Bestes“. Nicht dass einer eben plötzlich jeden Tag nach dem Essen ganz dringend telefonieren ist.
Jeder hat sein Themenbereich, das er eigenverantwortlich betreut.
Bei meinem Mann ist das bspw
- Wäsche (runter tragen, waschen, trocknen, zusammenlegen, in die Schränke räumen, Löcher aussortieren)
- Papierkram bearbeiten & ablegen
- Müll auf die Straße stellen
- Kieferorthopäde K1
- Morgens Geschirrspüler ausräumen (er läuft bei uns 99% über Nacht)
Bei mir ist das u.a.
- Essensplan & Einkaufen (bei REWE online bestellen)
- Arzttermine Kinder
- Kindergeburtstage (eigene und andere)
- Kinderwochenplanung (Kurse & Play dates)
Haushalt mache ich mehr das Daily, er mehr das einmalige
Seit 1.3. arbeiten wir beide 2 bzw 3 Tage im Homeoffice. Wir haben einen Plan, was an diesen Tagen zu tun ist (Küche aufräumen & saugen, Klos putzen, usw)
Meine Erfahrung ist:
- jeder macht das, was am besten in den Tag passt. Er geht jeden Tag morgens aus dem Haus? Dann nimmt er den Müllsack mit der vor der Türe steht. Du bist im Homeoffice? Dann wasche die Wäsche.
- jeder hat sein Projekt. Jede Schnittstelle ist schwierig. Wenn ich meinem Mann sage „Bring bitte Brot mit wenn du von der Arbeit kommst“ muss ich definieren welches. Normales Brot für morgen? Oder gibt es abends Toast? Reicht 1 Packung oder brauche ich 4 weil morgen ein Ausflug geplant ist? Brauche ich das schon fürs Kochen um 5 Uhr oder für das Frühstück am nächsten Tag? Usw. Gemeinsame Aufgaben können dazu führen, dass beide denken, der andere macht es.
- Jeder gibt sein Bestes. Aufgaben die nicht klar zugewiesen sind müssen beide machen. Und wenn hier jeder sein bestes gibt werden sie auch von beiden gemacht und nicht auf „der andere macht schon“ verschoben. Bspw Tisch abräumen nach dem Essen.
- Verständnis für den anderen. Beschissenen Tag in der Arbeit? Gerade am Telefon? Komm, ich mache den Tisch heute. Bleib sitzen und lass es dir gut gehen. Aber eben unter der Prämisse „jeder gibt sein Bestes“. Nicht dass einer eben plötzlich jeden Tag nach dem Essen ganz dringend telefonieren ist.
24.03.2023 12:31
Zitat von Schaf:
Wir sind der Typ Planung & Listen.
Jeder hat sein Themenbereich, das er eigenverantwortlich betreut.
Bei meinem Mann ist das bspw
- Wäsche (runter tragen, waschen, trocknen, zusammenlegen, in die Schränke räumen, Löcher aussortieren)
- Papierkram bearbeiten & ablegen
- Müll auf die Straße stellen
- Kieferorthopäde K1
- Morgens Geschirrspüler ausräumen (er läuft bei uns 99% über Nacht)
Bei mir ist das u.a.
- Essensplan & Einkaufen (bei REWE online bestellen)
- Arzttermine Kinder
- Kindergeburtstage (eigene und andere)
- Kinderwochenplanung (Kurse & Play dates)
Haushalt mache ich mehr das Daily, er mehr das einmalige
Seit 1.3. arbeiten wir beide 2 bzw 3 Tage im Homeoffice. Wir haben einen Plan, was an diesen Tagen zu tun ist (Küche aufräumen & saugen, Klos putzen, usw)
Meine Erfahrung ist:
- jeder macht das, was am besten in den Tag passt. Er geht jeden Tag morgens aus dem Haus? Dann nimmt er den Müllsack mit der vor der Türe steht. Du bist im Homeoffice? Dann wasche die Wäsche.
- jeder hat sein Projekt. Jede Schnittstelle ist schwierig. Wenn ich meinem Mann sage „Bring bitte Brot mit wenn du von der Arbeit kommst“ muss ich definieren welches. Normales Brot für morgen? Oder gibt es abends Toast? Reicht 1 Packung oder brauche ich 4 weil morgen ein Ausflug geplant ist? Brauche ich das schon fürs Kochen um 5 Uhr oder für das Frühstück am nächsten Tag? Usw. Gemeinsame Aufgaben können dazu führen, dass beide denken, der andere macht es.
- Jeder gibt sein Bestes. Aufgaben die nicht klar zugewiesen sind müssen beide machen. Und wenn hier jeder sein bestes gibt werden sie auch von beiden gemacht und nicht auf „der andere macht schon“ verschoben. Bspw Tisch abräumen nach dem Essen.
- Verständnis für den anderen. Beschissenen Tag in der Arbeit? Gerade am Telefon? Komm, ich mache den Tisch heute. Bleib sitzen und lass es dir gut gehen. Aber eben unter der Prämisse „jeder gibt sein Bestes“. Nicht dass einer eben plötzlich jeden Tag nach dem Essen ganz dringend telefonieren ist.
Danke dir für diesen sehr detaillierten und sehr hilfreichen Beitrag.
Meine Überlegungen ist eben auch die Aufgsben zu einer Liste zusammen zu fassen, darüber zu sprechen wer was übernehmen kann und es dann tatsächlich auch sichtbar aufhängen, damit sich jeder daran orientieren kann.
Auch so Dinge wie "Nach der Benutzung das Waschbecken sauber machen"
"Handtuch nach dem Duschen aufhängen" usw.
Hatte aber die Befürchtung, dass dies als zu sehr nach Kindergarten bewertet wird.
Aber Fakt ist ja, dass er gar nicht weiß was ich den ganzen Tag mache und was so alles anfällt.
24.03.2023 17:42
Mein Mann stellt an seinen Homeoffice Tagen den Teller vom Mittagessen AUF den halb leeren Geschirrspüler mit der Begründung „Wenn die Kinder nachher mit den Brotzeitboxen kommen Mache ich das alles auf einmal. Dann muss ich die Schüssel nicht 2x anfassen“
Yepp. Dafür steht sie halt 1/2 Tag rum. Da werde ich dann fuchsig.
Ich würde mit den großen Punkten anfangen. Die Aufteilung der Aufgaben. Da wirst du genug zu diskutieren haben. Wenn Du dann aber „Küche saugen“ im gleichen Atemzug ansprichst wie „Wasserflecken vom Waschbecken wischen“ wird er am Ende des Tages vermutlich beides nicht machen.
Und sowas dauert.
Gelerntes Vergalten zu ändern dauert lang. Setz Schwerpunkte. Und wenn das läuft dann gehe den nächsten Schritt.
Ich überlege seit 1 Jahr schon meine tägliche Arbeitszeit zu tracken. Also die private. Einfach um für mich zu wissen was ich wie lange und wie oft mache.
Yepp. Dafür steht sie halt 1/2 Tag rum. Da werde ich dann fuchsig.
Ich würde mit den großen Punkten anfangen. Die Aufteilung der Aufgaben. Da wirst du genug zu diskutieren haben. Wenn Du dann aber „Küche saugen“ im gleichen Atemzug ansprichst wie „Wasserflecken vom Waschbecken wischen“ wird er am Ende des Tages vermutlich beides nicht machen.
Und sowas dauert.
Gelerntes Vergalten zu ändern dauert lang. Setz Schwerpunkte. Und wenn das läuft dann gehe den nächsten Schritt.
Ich überlege seit 1 Jahr schon meine tägliche Arbeitszeit zu tracken. Also die private. Einfach um für mich zu wissen was ich wie lange und wie oft mache.
25.03.2023 16:42
Zitat von Palabras2:
Zitat von Schaf:
Wir sind der Typ Planung & Listen.
Jeder hat sein Themenbereich, das er eigenverantwortlich betreut.
Bei meinem Mann ist das bspw
- Wäsche (runter tragen, waschen, trocknen, zusammenlegen, in die Schränke räumen, Löcher aussortieren)
- Papierkram bearbeiten & ablegen
- Müll auf die Straße stellen
- Kieferorthopäde K1
- Morgens Geschirrspüler ausräumen (er läuft bei uns 99% über Nacht)
Bei mir ist das u.a.
- Essensplan & Einkaufen (bei REWE online bestellen)
- Arzttermine Kinder
- Kindergeburtstage (eigene und andere)
- Kinderwochenplanung (Kurse & Play dates)
Haushalt mache ich mehr das Daily, er mehr das einmalige
Seit 1.3. arbeiten wir beide 2 bzw 3 Tage im Homeoffice. Wir haben einen Plan, was an diesen Tagen zu tun ist (Küche aufräumen & saugen, Klos putzen, usw)
Meine Erfahrung ist:
- jeder macht das, was am besten in den Tag passt. Er geht jeden Tag morgens aus dem Haus? Dann nimmt er den Müllsack mit der vor der Türe steht. Du bist im Homeoffice? Dann wasche die Wäsche.
- jeder hat sein Projekt. Jede Schnittstelle ist schwierig. Wenn ich meinem Mann sage „Bring bitte Brot mit wenn du von der Arbeit kommst“ muss ich definieren welches. Normales Brot für morgen? Oder gibt es abends Toast? Reicht 1 Packung oder brauche ich 4 weil morgen ein Ausflug geplant ist? Brauche ich das schon fürs Kochen um 5 Uhr oder für das Frühstück am nächsten Tag? Usw. Gemeinsame Aufgaben können dazu führen, dass beide denken, der andere macht es.
- Jeder gibt sein Bestes. Aufgaben die nicht klar zugewiesen sind müssen beide machen. Und wenn hier jeder sein bestes gibt werden sie auch von beiden gemacht und nicht auf „der andere macht schon“ verschoben. Bspw Tisch abräumen nach dem Essen.
- Verständnis für den anderen. Beschissenen Tag in der Arbeit? Gerade am Telefon? Komm, ich mache den Tisch heute. Bleib sitzen und lass es dir gut gehen. Aber eben unter der Prämisse „jeder gibt sein Bestes“. Nicht dass einer eben plötzlich jeden Tag nach dem Essen ganz dringend telefonieren ist.
Danke dir für diesen sehr detaillierten und sehr hilfreichen Beitrag.
Meine Überlegungen ist eben auch die Aufgsben zu einer Liste zusammen zu fassen, darüber zu sprechen wer was übernehmen kann und es dann tatsächlich auch sichtbar aufhängen, damit sich jeder daran orientieren kann.
Auch so Dinge wie "Nach der Benutzung das Waschbecken sauber machen"
"Handtuch nach dem Duschen aufhängen" usw.
Hatte aber die Befürchtung, dass dies als zu sehr nach Kindergarten bewertet wird.
Aber Fakt ist ja, dass er gar nicht weiß was ich den ganzen Tag mache und was so alles anfällt.
Hey, Google mal "Equal Care Test". Den fand ich sehr gut. Somit hast du dann gleich deine Liste. Und wenn man sich zusammen setzt und die Aufgaben erklärt, mit allem was dazugehört, weiten sich so manche Augen. (Z.b. bei mir, wenn er versicherungen/Steuerkram erklärt, oder bei ihm, wenn ich erkläre, was zu "Kinderkleidung" alles gehört)
Viel Erfolg
25.03.2023 16:50
Ich finde es am Wichtigsten auch den Mental Load aufzuteilen.
Z. B. Macht mein Mann jetzt neu den Kleinen parat und da erinnere ich ihn an nichts mehr. D.h. es gehört dazu das Kind zu fragen, ob noch Hausaufgaben eingepackt werden müssen, an den Schwimmbeutel mitzugeben oder auf sonstige Besonderheiten zu achten.
Ebenso, wenn man Thema Kleidung kaufen abgibt: Dann ist es eben nicht nur in den Laden gehen sondern auch einen Überblick haben, was gebraucht wird. Und den Kindern dann auch zu sagen: Geh damit zum Papa.
Z. B. Macht mein Mann jetzt neu den Kleinen parat und da erinnere ich ihn an nichts mehr. D.h. es gehört dazu das Kind zu fragen, ob noch Hausaufgaben eingepackt werden müssen, an den Schwimmbeutel mitzugeben oder auf sonstige Besonderheiten zu achten.
Ebenso, wenn man Thema Kleidung kaufen abgibt: Dann ist es eben nicht nur in den Laden gehen sondern auch einen Überblick haben, was gebraucht wird. Und den Kindern dann auch zu sagen: Geh damit zum Papa.
25.03.2023 18:46
Seit beide wieder voll arbeiten, wird in etwa halbe-halbe gemacht. Da gibt es aber keine Listen oder so, das hat sich so eingespielt. Wir hatten das aber bereits vor dem Zusammen-ziehen so besprochen, und ich hätte es mir auch nicht gefallen lassen, wenn es sich anders eingeschliffen hätte.
Und sowas wie Handtücher liegen lassen gibt es für niemanden, weder Mann noch Kinder- und ja, das ist nervig, dem hinterherzurennen. Aber ich will nicht, dass ich total lebensunfähige weil betriebsblinde junge Menschen heranziehe- und gleiche Pflichten für alle
Und sowas wie Handtücher liegen lassen gibt es für niemanden, weder Mann noch Kinder- und ja, das ist nervig, dem hinterherzurennen. Aber ich will nicht, dass ich total lebensunfähige weil betriebsblinde junge Menschen heranziehe- und gleiche Pflichten für alle
27.03.2023 15:34
In eurem Fall finde ich Listen fast unumgänglich; dir ist nicht geholfen, wenn du ihn an alles erinnern musst.
Schreib wirklich mal alles auf, was anfällt, auch die Kleinigkeiten.
Mit Zeit, wie lange du dafür brauchst.
Und wenn er keine Lust hat seinen Teil zu übernehmen, kann er dafür ja eine Putzkraft bezahlen. Von seinem Geld - falls ihr das so klar aufgeteilt habt.
Schreib wirklich mal alles auf, was anfällt, auch die Kleinigkeiten.
Mit Zeit, wie lange du dafür brauchst.
Und wenn er keine Lust hat seinen Teil zu übernehmen, kann er dafür ja eine Putzkraft bezahlen. Von seinem Geld - falls ihr das so klar aufgeteilt habt.
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