Mütter- und Schwangerenforum

Geld nach Elternzeit

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11.02.2011 18:55
Zitat von Snowwhite:

Also ich finde es unmöglich heutzutage

Ich finde, sowas sollte es nicht geben, dass man gezwungen ist wieder arbeiten zu gehen, weil man entweder Alleinerziehend ist oder der Partner nicht genügend verdient....was ja schon sehr oft vorkommt.

Ist doch klar, dass viele eher keine Kinder mehr bekommen, bei diesen Aussichten!!! Mal ehrlich...also ich bekomme doch kein Kind, damit ich es so schnell wie möglich in die Obhut anderer geben kann. ICH möchte mein Kind doch erziehen und vor allem Zeit mit ihm verbringen.

Vor allem ist es auch noch sauteuer sein Kind in eine U3-Ganztagsbetreuung zu geben.
Ich glaube, wenn ich Alleinerziehend wäre, dann würde ich lieber Hartz IV bekommen wollen, als mein Kind den ganzen Tag nicht zu sehen, und das für ein Gehalt, das wahrscheinlich eh nicht reicht.

(mal off topic: Wie ist das eigentlich, darf man denn Alleinerziehende zwingen, arbeiten zu gehen, wenn die Kinder noch nicht 3 sind???)

Also Fakt ist, man bekommt definitiv zu wenig und Kinder in die Welt zu setzen ist nicht mehr so schön wie früher, als es noch gereicht hatte, wenn der Mann arbeiten geht...


Finde du hast zwar schon recht, dass es schade ist wenn man sein Kind früh in ne Krippe oder zur Tagesmutter geben muss um besseres Einkommen zu haben, aber ich denke mal wenn es mehr Geld geben würde, dann würden sich verdammt viele ein Kind nach dem anderen "zulegen" und "faul" zu Hause rumsitzen
11.02.2011 18:55
Ich werds mir echt sparen, hier in Zukunft irgendwelche Fragen zu stellen. Dachte das Forum ist dazu da, sich gegenseitig zu helfen.

Ich möchte kein H4 oder irgendjemandem auf der Tasche liegen. Ich geh arbeiten, seit ich 16 bin. Natürlich würde ich wenigstens ein paar Stunden die Woche arbeiten gehn, um Geld zu verdienen.

Ich wollte lediglich wissen, ob es danach irgendwelche Hilfen geben würde, oder nicht.
11.02.2011 18:56
Zitat von Krümelchen223:

Zitat von eternity:

Sag mal gehts dir noch gut? Kann man hier in diesem Forum eigentlich auch noch eine Frage stellen, ohne, dass Leute wie du einen so angiften? Als Kinderpflegerin komm ich nicht weit? Das ist ein Beruf, wie jeder andere. Arbeitsfaul? Ich reiss mir jeden Tag den Arsch auf.
Und ich hab nichts dagegen, wenn mein Kind so früh wie möglich in den Kiga kommt. Aber eben nicht, mit knapp 1,5 Jahren.

Bildest du dir eigentlich immer eine Meinung über Leute, die du nicht kennst?


Leider in der letzten Zeit nicht


Schade
zuckerlie
15684 Beiträge
11.02.2011 18:57
Zitat von eternity:

Ich werds mir echt sparen, hier in Zukunft irgendwelche Fragen zu stellen. Dachte das Forum ist dazu da, sich gegenseitig zu helfen.

Ich möchte kein H4 oder irgendjemandem auf der Tasche liegen. Ich geh arbeiten, seit ich 16 bin. Natürlich würde ich wenigstens ein paar Stunden die Woche arbeiten gehn, um Geld zu verdienen.

Ich wollte lediglich wissen, ob es danach irgendwelche Hilfen geben würde, oder nicht.


Das ist wie gesagt abhängig vom Einkommen - je nach Bundesland gibt es wohl irgendwie Landeserziehungsgeld - ansonsten fällt mir nur aufstockendes H4 ein, wenn Dein Freund/Mann nicht zu viel verdient - würde mich mal bei den Behörden schlau machen..
11.02.2011 18:59
Ja danke, werde ich.

Ich kann einige wirklich nicht verstehen. Du wirst angegriffen, wenn du arbeitslos bist und jetzt darf ich mir auch noch anhören, dass ich "nur" Kinderpflegerin bin. Arme Gesellschaft.. wirklich.
11.02.2011 19:02
ich bin der meinung, man kann so lange zu hause bleiben wie man will, wenn man das geld selbst verdient und nicht bei jemand anderen anfragen muss.....
wenn das finanziell eben nicht geht, dann muss mein kind eben früher in die kita...es geht dann halt nicht anders. schaden wird es dem kind sicher nicht.
11.02.2011 19:06
Also ich seh es mal so.
Wer ne gescheite Schulbildung hat, ne Ausbildung gemacht und gearbeitet hat. Hat auch das gewisse Gehalt und erspartes um drei Jahre zu Hause zu bleiben.
Hat man das nicht, muss man halt die Arschbacken zusammenkneifen und arbeiten gehn.

Und da mein Mann auch net grad Millionen verdient, bin ich gleich nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gegangen. Erst auf 400€ Basis und ab März 50%.

Da muss man leider durch. und einem Kind schadet es nciht, wenn es mal 2 Tage in der Woche bei Oma und Opa is oder in ner KIGA
11.02.2011 19:15
Also ich finde natürlich auch, dass man nicht 3 Jahre rumsitzen sollte und nichtstun (und dann am besten noch schimpfen dass man kaum Geld hat ). Wenns nicht anders geht muss man sein Kind eben etwas früher weggeben... hat ja auch Vorteile fürs Kind, mit anderen Kindern zusammen zu sein. & wenn man erstmal nur n minijob oder Teilzeitjob hat, sieht man die Kleinen auch noch oft genug. Dass das der Entwcklung schadet glaub ich kaum.

Zu Hause rumsitzen, ohne großartig soziale Kontakte vor allem fürs Kind, am besten noch mit TV als Beschäftigung, sowas schadet, aber nicht das Kind in ne Einrichtung zu geben wo ausgebildetes Personal sich den ganzen Tag um die Kleinen kümmert und die eben auch viel Zeit mit anderen Kids verbringen
Marja
6987 Beiträge
11.02.2011 22:10
Zitat von zuckerlie:

Tut mir leid, ich sehe das so: Für seine Kinder ist man selber zuständig - nicht der Staat - wer also 3 Jahre zu Hause bleiben will, der muss halt sein Elterngeld die ersten 2 Jahre splitten und dann - weiß nicht - das dritte Jahr vom Ersparten leben.. Das mein ich nicht böse, sondern realistisch.. (oder dann halt von H4, aber das finde ich nich so toll)


Ganz meiner Meinung! Wenn ihr es nicht zumutbar
findet, Eure Kinder "schon" mit 1 Jahr in die Kita "abzuschieben"
dann wartet halt ein paar Jahre mit dem Kinder kriegen und
legt Euch ein paar Rücklagen an, dass ihr es selber in der Hand
habt, wie lange ihr zu Hause bleibt.
Viele tun ja geradezu so, als müsse man erstmal schwanger sein,
um herausfinden zu können, dass es nur 1 Jahr Elterngeld gibt,
wenn das Kind da ist.

JuRa1014
6200 Beiträge
11.02.2011 23:48
Also, ich wollte ja eigentlich nichts drauf schreiben, aber mir platz echt der Kragen, wenn ich lese, was sich einige Leute herausnehmen, wie beleidigend einige werden.
Ich möchte ja echt mal gerne wissen, wo ihre eure Arbeitsplätze gefunden habt, bei denen ihr 1.000.000€ netto im Monat verdient.
Es kann doch nicht sein, dass Menschen beleidigt werden, weil sie als Kinderpflegerin arbeiten. Auch das ist ein Beruf, bei dem man eine Ausbildung macht und hart arbeiten muss. Und was können diese Leute dafür, wenn diese Arbeit nicht wirklich gut bezahlt wird? Soll man also auf ewig auf seinen Kinderwunsch verzichten?
Ihr müsst euch echt mal entscheiden, was ihr wollt. Mal sagt ihr, man soll arbeiten gehen und nicht faul zu Hause sitzen. Und dann geht man arbeiten, sogar in Vollzeit, verdient aber leider nicht viel und auch das ist nicht richtig?
Es gibt halt Leute, die eben nicht die Masse an Geld verdienen oder sich einen Millionär geangelt haben oder reiche Eltern haben.

Und Menschen als faul hinzustellen, nur weil sie sagen, sie bleiben bei ihrem Kind zu Hause, geht auch mal gar nicht.

Ich wünsche euch allen echt, dass ihr NIEMALS in die Situation kommt, dass ihr auf die staatliche Hilfe angewiesen seid, dass euer super reiche Ehemann euch nicht verlässt, dass ihr euren Job nicht verliert...
Aber euch wird so etwas ja auch nie passieren...

Und Rastapunzel... du redest dermaßen abfällig über den Beruf der Kinderpflegerin - aber gibst dein Kind trotzdem zu "diesen Leuten". Da sind sie dann gut genug für? Sag mal, schämst du dich nicht?

Und bevor ich jetzt hier in der Luft zerrissen werde: Nein, ich lebe nicht von Hartz4 - ich habe vor der Geburt meines Sohnes gearbeitet und werde auch wieder losgehen, wenn das Geld knapp wird... Aber bis mein Elterngeld ausläuft, dauert es noch eine Weile.

Hummers_Mami
26714 Beiträge
11.02.2011 23:55
Zitat von eternity:

Ja das mit den zwei Jahren weiß ich. Aber da reicht mir ja das Geld hinten und vorne nicht...

Ich bin absolut nicht begeistert davon, mein Kind mit nicht mal 1,5Jahren in eine Kinderkrippe zu "stecken"..


tja. das leben ist hart. entweder verhungern, oder kind in kita - ich würd (und hab) mich für zweiteres entschieden.
11.02.2011 23:57
Ich finde die Frage der TS ziemlich dreist, wenn sie gerne 3 Jahre zuhause bleiben möchte dann sollte sie das auch von ihren Ersparnissen oder ähnlichem tun. Ich gehe seit Januar schon wieder arbeiten, 50% und ab Juni wieder Vollzeit. Und ich werde mein Kind dann auch in die KiTa geben, weil mein Mann und ich beide Vollzeit dann arbeiten werden. Irgendwer muss ja die Steuern bezahlen um anderen Leuten zu ermöglichen, länger zuhause zu bleiben.
Hummers_Mami
26714 Beiträge
11.02.2011 23:58
Zitat von luckyangel:

Also ich seh es mal so.
Wer ne gescheite Schulbildung hat, ne Ausbildung gemacht und gearbeitet hat. Hat auch das gewisse Gehalt und erspartes um drei Jahre zu Hause zu bleiben.
Hat man das nicht, muss man halt die Arschbacken zusammenkneifen und arbeiten gehn.



Seh ich genauso. Gut - ich wurde alleinerziehend. Dann gings halt nicht anders. Mein Sohn geht in die Kita und ich arbeite meine 40 Stunden die Woche. Wir haben genug geld für Urlaube und sonstigen Luxus übrig - uns gehts gut, weil ich arbeiten gehe...find es gut wie es ist!
NewMommy
12281 Beiträge
12.02.2011 00:01
Zitat von rastapunzel:

Kinderpflegerin? Und weiter? Mit sowas kommt man ja nicht weit!
Was denkst du eigentlich? 3 Jahre auf Kosten des Staates zu leben? Hallo? Wozu gibt es Kinderkrippen/KiTa's denn? Dein Kind wird dort gefördert & zuhause bei dir setzt du es wahrscheinlich nur vorm Fernseher. Du kannst mir jedenfalls nicht erzählen das du dich JEDEN Tag intensiv pädagogisch, um dein Kind kümmerst. Für mich sieht es eher aus als ob du arbeitsfaul bist & dein Kind als VORWAND nimmst um daheim bleiben zu können!
Denn was gibt es Schöneres als jeden Tag auszuschlafen & nichts zu tun,abgesehen davon das Kind "aufwachsen zu sehen" ?
Das Kind hat defintiv etwas davon in den Kindergarten zu gehen. Dort knöpft es soziale Kontakte etc... Und DU als Kinderpflegerin müsstest es eigentlich auch wissen! ! !

MEINE MEINUNG


Also Du hast ja wohl ein bissl zu heiß geduscht!

Elterngeld = Lohnfortzahlung von erwerbstätigen Mamis! Das hat nix mit Leben auf Staatskosten zu tun, das hat sie sich verdient!

...und dann die Aussagen, sie würde ihr Kind vor den TV parken, nur ausschlafen wollen, arbeitsfaul sein etc.. Gehts noch??
Du kennst SIE doch gar nicht!!!!

Ich übrigens auch nicht, finde Deine Aussagen aber unter aller Sau!

TS: Ich gehe auch 2 Jahre wahrscheinlich und lasse es mir auf 2 Jahr splitten. Außerdem werde ich einen Minijob ausüben, unter 30 Stunden die Woche! Vielleicht wär das was für Dich?

Der Kleine kommt in der Zeit wahrscheinlich zur Oma..
NewMommy
12281 Beiträge
12.02.2011 00:04
Jetzt hakt doch nicht alle gleich wieder auf jemanden ein!

Meine Güte, sie hat einen Job, nun bekommt sie ein Baby und sie FRAGT wie sie sich das leisten kann 3 Jahr zu Hause zu sein!

Das so was nicht so einfach ist, ist klar!

...nur was geht hier direkt wieder ab? Man wird verurteilt und dargestellt wie als würde man den Staat ausnutzen etc..

Sie ist nicht arbeitslos sondern will sich informieren.. Man man man Weibsen..
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