Mütter- und Schwangerenforum

Unfair!!! Schlechter gestellt als Hartz IV Empfänger

Gehe zu Seite:
Aurinel
88 Beiträge
16.02.2009 08:12
Zitat von sille:

Hallo,,, also ich habe beide seiten kennen gelernt und ich war immer angearscht.... ich bin arbeitslosgeworden und gleichzeitig schwanger... da mein freund arbeitet und knap 1100 € netto hatte habe ich in der ss nur 300€ bekommen. als der kleine da war 370€ hartz4 und 300€ elterngeld und kindergeld ... das war echt nicht viel, meine freundin die hartz4 empfänger ist bekommt viel mehr,,, so nun bin ich wieder vollzeit 40h arbeiten bezahle an die 100 € platzgebüren für kita+ essengeld... es sind viele kinder in der kita von hartz4 eltern (wie die den platz bekommen haben ist mir ein rätsel) die bezahlen 30€ platzgebüren und bekommen die noch vom jugendamt bezahlt... da frag ich mich doch was gerecht ist nur weil ich arbeiten gehen muss ich mehr bezahlen??? unsere kinder bekommen doch die selbe fürsorge.. !!! das vesteh ich nicht.. und hier im osten siehst du das so oft dei bringen ihre kinder in die kita und danch sitzen sie beim bäcker und frühstücken... obwohl sie zeit für ihre kinder hätten....aber die kriegen einfach zu viel!!!


Es ist nun mal so, daß Kinder ab 3 einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz haben. Und das ist auch gut so! Denn in der Kita gibt es jede Menge Förderung für die Kleinen, die sie anders (vielleicht oder häufig) nicht bekämen: Sprachförderung, soziales Miteinander (wer von euch hat schon bis zu 10 Kinder in dem Alter zu Hause?), Welt entdecken (besonders im Waldkindergarten) und und und...
So, und wenn die Eltern hinterher im Café sitzen, wer sagt Dir, daß sie nicht dabei die Zeitung nach Stellenangeboten durchgucken? Und in bestimmten Gegenden ist es gar nicht so leicht, Arbeit zu finden. Nicht jeder ist auch für alles geeignet.
Aurinel
88 Beiträge
16.02.2009 08:20
Zitat von Nanami:

ich finde es generell ziemlich ätzend, dass man heutzutage nur noch was wert ist, wenn man arbeitet. Was früher normal war, nämlich dass die Frau daheim blieb, ist heute total verpönt.


Wann war das denn normal? Im Bürgertum, ja. Da war da so, Mutter am Herd und macht die Familienarbeit. Aber bei Arbeitern (so wie bei meiner Urgroßmutter, die mußte als Wäscherin dazuverdienen) und in der Landwirtschaft (wenn da die Bäuerin ausfällt, prost Mahlzeit) haben die Frauen immer mitgearbeitet. Mama ist zu Hause ist ein Wunschbild der 50er unseres Jahrhunderts. Und Gott sei Dank sind diese Zeiten vorbei. Wenn Deine Freundinnen das Glück haben nicht dazuverdienen zu müssen, herzlichen Glückwunsch. Aber ich finde es gut, daß sie sich anderweitig engagieren. Das ist ja auch 'ne Vorbildsache für die Kinder. Ich meine, daß ist ja was anderes als müßig auf dem Sofa zu liegen und Pralinen zu naschen... (Obwohl: Das ist das was ich haben will !!! )
einemami
699 Beiträge
16.02.2009 08:29
ich finde das auch scheiße habe auch ganze 3 monate von hartz4 gelebt und bin nun wieder froh das ich da weg bin.....

was ich unfair finde ist das de die nicht arbeiten waren auch elterngeld bekommen zwar nur 300 euro aber ich war in der ausbildung und bekomme deswegen 400 euro aber ich finde den leuten steht es nicht zu
Aurinel
88 Beiträge
16.02.2009 08:37
Zitat von einemami:

ich finde das auch scheiße habe auch ganze 3 monate von hartz4 gelebt und bin nun wieder froh das ich da weg bin.....

was ich unfair finde ist das de die nicht arbeiten waren auch elterngeld bekommen zwar nur 300 euro aber ich war in der ausbildung und bekomme deswegen 400 euro aber ich finde den leuten steht es nicht zu


Soll cih Dir mal was sagen? Ich war heilfroh, daß ich Erziehungsgeld bekommen habe. Denn gerade im ersten Jahr geht eine Menge Geld weg, für Kleidung, für Windeln, Feuchttücher... Warum soll mir asl H4-Empfänger das Geld nicht zustehen? Nur weil ich leider keine Arbeit habe? Hallo? Ich betreue mein Kind, auch das ist Arbeit, die der Gesellschaft wichtiger sein sollte als sie es ist (das gilt übrigens auch für Erzieher/innen, die chronisch unterbezahlt sind). Die Sozialsätze für Kinder sind völlig aus der Luft gegriffen (siehe Urteil Bundessozialgericht), da hat sich niemals jemand auch nur die geringste Mühe gemacht, mal durchzurechnen, was ein Kind so im Monat braucht.
Und was das "gute Benehmen" angeht, da sollten wir doch alle Vorbilder sein, oder nicht? Und sage keiner, Kinder würden in der Kita kein gutes Benehmen lernen. Das geht völlig an der Realität vorbei. Als wenn Erzieherinnen nur am Rand sitzen und Kaffee trinken würden...
Patricia
6766 Beiträge
16.02.2009 08:51
Wenn ich nur schon lese das jemand belohnt werden soll das er Arbeit hat.....was soll denn das?
Bei uns im Land gibt es nicht genug Arbeit für alle, so einfach ist das!
Es ist doch schon eine Belohnung wenn man Arbeit hat!
Viele Frauen die ich kenne haben, bevor sie Kinder bekamen gearbeitet, haben Steuern gezahlt und haben halt durch irgendwas ihren Job verloren oder hatten einen befristeten Vertrag (was es natürlich viel einfacher macht eine Schwangere loszukriegen).
Dann kommt vielleicht noch dazu das sie irgendwann alleine mit Kind dastehen......haben diese Frauen denn nicht das Recht sich zuhause um ihre Kinder zu kümmerrn und zumindest eine zeitlang von Hartz4 zu leben???
Ich unterstütze mit den Steuern die ich zahle lieber eine Mutter die sich um ihre Kinder kümmert als irgendwelche Sozialschmarotzer die schon seit Jahren arbeitslos sind weil sie einfach keinen Bock haben!
Man sollte da schon Unterschiede machen!

Klar ist es gut wenn man sich alleine ernähren kann, wenn man einen Job hat aber wie gesagt, es ist halt nicht für alle Arbeit da und zuerstmal sollte unsere Regierung schauen das sie die ganzen Leute von der Strasse wegbekommt die keinen Bock haben......die Mütter kämen da bei mir gaaaaaaanz am Schluss, schließlich sind das die, die trotz Arbeitslosigkeit eine Aufgabe haben.....und noch dazu ist diese für unsere Gesellschaft sehr wertvoll.

LG Patricia
MeineZwillinge
2635 Beiträge
16.02.2009 09:02
Zitat von Patricia:

Wenn ich nur schon lese das jemand belohnt werden soll das er Arbeit hat.....was soll denn das?
Bei uns im Land gibt es nicht genug Arbeit für alle, so einfach ist das!
Es ist doch schon eine Belohnung wenn man Arbeit hat!
Viele Frauen die ich kenne haben, bevor sie Kinder bekamen gearbeitet, haben Steuern gezahlt und haben halt durch irgendwas ihren Job verloren oder hatten einen befristeten Vertrag (was es natürlich viel einfacher macht eine Schwangere loszukriegen).
Dann kommt vielleicht noch dazu das sie irgendwann alleine mit Kind dastehen......haben diese Frauen denn nicht das Recht sich zuhause um ihre Kinder zu kümmerrn und zumindest eine zeitlang von Hartz4 zu leben???
Ich unterstütze mit den Steuern die ich zahle lieber eine Mutter die sich um ihre Kinder kümmert als irgendwelche Sozialschmarotzer die schon seit Jahren arbeitslos sind weil sie einfach keinen Bock haben!
Man sollte da schon Unterschiede machen!

Klar ist es gut wenn man sich alleine ernähren kann, wenn man einen Job hat aber wie gesagt, es ist halt nicht für alle Arbeit da und zuerstmal sollte unsere Regierung schauen das sie die ganzen Leute von der Strasse wegbekommt die keinen Bock haben......die Mütter kämen da bei mir gaaaaaaanz am Schluss, schließlich sind das die, die trotz Arbeitslosigkeit eine Aufgabe haben.....und noch dazu ist diese für unsere Gesellschaft sehr wertvoll.

LG Patricia



Belohnt nicht!Aber soviel verdienen das er seine Fam.Unterhalten kann.
Und ich finde,das Leute die wiklich Arbeiten wollen und sich Mühe geben es auch Verdienen Belohnt zu werden.
Patricia
6766 Beiträge
16.02.2009 09:09
Zitat von MeineZwillinge:

Zitat von Patricia:

Wenn ich nur schon lese das jemand belohnt werden soll das er Arbeit hat.....was soll denn das?
Bei uns im Land gibt es nicht genug Arbeit für alle, so einfach ist das!
Es ist doch schon eine Belohnung wenn man Arbeit hat!
Viele Frauen die ich kenne haben, bevor sie Kinder bekamen gearbeitet, haben Steuern gezahlt und haben halt durch irgendwas ihren Job verloren oder hatten einen befristeten Vertrag (was es natürlich viel einfacher macht eine Schwangere loszukriegen).
Dann kommt vielleicht noch dazu das sie irgendwann alleine mit Kind dastehen......haben diese Frauen denn nicht das Recht sich zuhause um ihre Kinder zu kümmerrn und zumindest eine zeitlang von Hartz4 zu leben???
Ich unterstütze mit den Steuern die ich zahle lieber eine Mutter die sich um ihre Kinder kümmert als irgendwelche Sozialschmarotzer die schon seit Jahren arbeitslos sind weil sie einfach keinen Bock haben!
Man sollte da schon Unterschiede machen!

Klar ist es gut wenn man sich alleine ernähren kann, wenn man einen Job hat aber wie gesagt, es ist halt nicht für alle Arbeit da und zuerstmal sollte unsere Regierung schauen das sie die ganzen Leute von der Strasse wegbekommt die keinen Bock haben......die Mütter kämen da bei mir gaaaaaaanz am Schluss, schließlich sind das die, die trotz Arbeitslosigkeit eine Aufgabe haben.....und noch dazu ist diese für unsere Gesellschaft sehr wertvoll.

LG Patricia



Belohnt nicht!Aber soviel verdienen das er seine Fam.Unterhalten kann.
Und ich finde,das Leute die wiklich Arbeiten wollen und sich Mühe geben es auch Verdienen Belohnt zu werden.


Das ist ja eh klar, ist auch meine Meinung. Natürlich sollen die Leute die arbeiten ordentlich bezahlt werden....ist ja echt ein Ding der Unmöglichkeit das jemand der in seinem erlernten Beruf arbeitet, seinen Verdienst noch von Hartz4 aufstocken muss um über die Runden zu kommen....!

Ich meinte eher die Geschichte mit dem Elterngeld......es wurde so dargestellt als sollte dieses Geld nicht für Hartz4-Eltern zur Verfügung gestellt werden, sondern als Belohnung für die, die ja gearbeitet haben.......und die armen Leute die keine Arbeit haben sollen dann im Gegenzug dafür bestraft werden das sie keine Arbeit haben/finden......
16.02.2009 09:13
Zitat von Sayuri:

Zitat von Mausi88:

Zitat von Sayuri:

Zitat von Mausi88:

Jop, die wissen ja jetzt schon nicht mehr wie sie alle Pensionen sichern sollen.

Ich mach mir um meine schon ernsthafte Sorgen.

Jap... und woran liegt das? Man hat keien Zeit mehr kinder zu bekommen und da ist es doch klar das irgendwann die Alten überhand nehmen und es zu wenig jugend gibt XD


Bzw. einfach kein Geld um sich Kinder zu leisten, jetzt mal ehrlich, wer kann sich heutzutage schon mehr als 2 Kinder leisten, fast niemand und selbst dann muss man schon hinten und vorne sparen damit man halbwegs durchkommt.

Ich kann mir momentan nicht mal 1. leisten


Ja, oder so sogar.

Sogar da überlegt man es sich 10000 Mal vorher.
16.02.2009 09:17


Ich kann dazu ma gar nichts sagen muß erstmal tief luft holen, vlt äusere ich mich später noch mal.
MeineZwillinge
2635 Beiträge
16.02.2009 09:19
Zitat von Patricia:

Zitat von MeineZwillinge:

Zitat von Patricia:

Wenn ich nur schon lese das jemand belohnt werden soll das er Arbeit hat.....was soll denn das?
Bei uns im Land gibt es nicht genug Arbeit für alle, so einfach ist das!
Es ist doch schon eine Belohnung wenn man Arbeit hat!
Viele Frauen die ich kenne haben, bevor sie Kinder bekamen gearbeitet, haben Steuern gezahlt und haben halt durch irgendwas ihren Job verloren oder hatten einen befristeten Vertrag (was es natürlich viel einfacher macht eine Schwangere loszukriegen).
Dann kommt vielleicht noch dazu das sie irgendwann alleine mit Kind dastehen......haben diese Frauen denn nicht das Recht sich zuhause um ihre Kinder zu kümmerrn und zumindest eine zeitlang von Hartz4 zu leben???
Ich unterstütze mit den Steuern die ich zahle lieber eine Mutter die sich um ihre Kinder kümmert als irgendwelche Sozialschmarotzer die schon seit Jahren arbeitslos sind weil sie einfach keinen Bock haben!
Man sollte da schon Unterschiede machen!

Klar ist es gut wenn man sich alleine ernähren kann, wenn man einen Job hat aber wie gesagt, es ist halt nicht für alle Arbeit da und zuerstmal sollte unsere Regierung schauen das sie die ganzen Leute von der Strasse wegbekommt die keinen Bock haben......die Mütter kämen da bei mir gaaaaaaanz am Schluss, schließlich sind das die, die trotz Arbeitslosigkeit eine Aufgabe haben.....und noch dazu ist diese für unsere Gesellschaft sehr wertvoll.

LG Patricia



Belohnt nicht!Aber soviel verdienen das er seine Fam.Unterhalten kann.
Und ich finde,das Leute die wiklich Arbeiten wollen und sich Mühe geben es auch Verdienen Belohnt zu werden.


Das ist ja eh klar, ist auch meine Meinung. Natürlich sollen die Leute die arbeiten ordentlich bezahlt werden....ist ja echt ein Ding der Unmöglichkeit das jemand der in seinem erlernten Beruf arbeitet, seinen Verdienst noch von Hartz4 aufstocken muss um über die Runden zu kommen....!

Ich meinte eher die Geschichte mit dem Elterngeld......es wurde so dargestellt als sollte dieses Geld nicht für Hartz4-Eltern zur Verfügung gestellt werden, sondern als Belohnung für die, die ja gearbeitet haben....... und die armen Leute die keine Arbeit haben sollen dann im Gegenzug dafür bestraft werden das sie keine Arbeit haben/finden......


Da hast du recht!!!
Fusselchen
202 Beiträge
16.02.2009 09:49
Zitat von Mausi88:

Zitat von Rafa:
Ich verstehe nicht wieso das Mutter sein nicht als vollwertige Arbeit angesehen wird. Ich meine, man ist doch den ganzen Tag beschäftigt!


Ich finde Mütter sollten genauso einen Lohn bekommen wie jeder andere auch.

Dann könnte man sich nämlich auch wieder mehr Kinder leisten, was wiederrum die Geburtenrate steigern würde was alle Politiker fordern damit das Land nicht ausstirbt.

Dann könnten die Mütter auch länger zu Hause bleiben und ihre Kinder selber großziehen, als sie sofort wieder abschieben zu müssen weil das Geld sonst hinten und vorne nicht reicht und die Kinder hätten wieder mehr Benehmen als wenn sie sich alles von irgendwem abschauen und nachmachen.


Interessanter Ansatz... Aber, wer soll das finanzieren?

Würde dieser Vorschlag umgesetzt werden, hätten wir doch mit einem Schlag eine "Arbeitslosenquote" von ca. 50 %... Denn alle Frauen im gebärfähigen Alter würden dann ja sofort Kinder in die Welt setzen.

Ab diesem Moment würden sie dem normalen Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen. Sie würden sich ausschließlich um das Wohl ihrer Familie kümmern. Und dafür einen Vollzeitlohn (an welche Summe hattest du da gedacht?) sagen wir mal 1100 Euro von Vater Staat um Mutter Finanzamt, natürlich steuerfrei, kassieren.

Der brave Ehemann (durch Geburtspech - er ist ja nun leider ein Mann - dazu verdonnert) geht brav jeden Tag 8 Stunden arbeiten.
Tja, jetzt ist die Frage, wie viel kann ein Mann mit so einem Job (wenn er normal bezahlt wird) verdienen?... Gehen wir mal von 2500 Euro brutto aus... (ich denke, das ist doch eigentlich ein guter Durschnitt, oder?)

Dann kommen die Abzüge:
Einkommensteuer, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Krankenversicherung, und natürlich der neue "MÜTTERUNTERHALT"!

Mütterunterhalt sind dann schon 1100 Euro, den Rest setzen wir mal mit pauschal 1000 Euro an...

Dann erhält der brave Papi am Ende des Monats noch glatt 400 Euro auf sein gutes Konto... Das stell ich mir echt frustrierend vor...

Damit hat diese Beispiel-Familie dann im Monat 1500 Euro zum Leben... auch nicht wirklich mehr als jetzt, oder? Und wenn Papi ein entsprechend niedrigeres Einkommen hat, darf er am Ende des Monats seinem AG sogar noch was überweisen - oder wie hattest Du dir das vorgestellt?

Chiquita
10152 Beiträge
16.02.2009 09:58
Zitat von Fusselchen:

Zitat von Mausi88:

Zitat von Rafa:
Ich verstehe nicht wieso das Mutter sein nicht als vollwertige Arbeit angesehen wird. Ich meine, man ist doch den ganzen Tag beschäftigt!


Ich finde Mütter sollten genauso einen Lohn bekommen wie jeder andere auch.

Dann könnte man sich nämlich auch wieder mehr Kinder leisten, was wiederrum die Geburtenrate steigern würde was alle Politiker fordern damit das Land nicht ausstirbt.

Dann könnten die Mütter auch länger zu Hause bleiben und ihre Kinder selber großziehen, als sie sofort wieder abschieben zu müssen weil das Geld sonst hinten und vorne nicht reicht und die Kinder hätten wieder mehr Benehmen als wenn sie sich alles von irgendwem abschauen und nachmachen.


Interessanter Ansatz... Aber, wer soll das finanzieren?

Würde dieser Vorschlag umgesetzt werden, hätten wir doch mit einem Schlag eine "Arbeitslosenquote" von ca. 50 %... Denn alle Frauen im gebärfähigen Alter würden dann ja sofort Kinder in die Welt setzen.

Ab diesem Moment würden sie dem normalen Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen. Sie würden sich ausschließlich um das Wohl ihrer Familie kümmern. Und dafür einen Vollzeitlohn (an welche Summe hattest du da gedacht?) sagen wir mal 1100 Euro von Vater Staat um Mutter Finanzamt, natürlich steuerfrei, kassieren.

Der brave Ehemann (durch Geburtspech - er ist ja nun leider ein Mann - dazu verdonnert) geht brav jeden Tag 8 Stunden arbeiten.
Tja, jetzt ist die Frage, wie viel kann ein Mann mit so einem Job (wenn er normal bezahlt wird) verdienen?... Gehen wir mal von 2500 Euro brutto aus... (ich denke, das ist doch eigentlich ein guter Durschnitt, oder?)

Dann kommen die Abzüge:
Einkommensteuer, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Krankenversicherung, und natürlich der neue "MÜTTERUNTERHALT"!

Mütterunterhalt sind dann schon 1100 Euro, den Rest setzen wir mal mit pauschal 1000 Euro an...

Dann erhält der brave Papi am Ende des Monats noch glatt 400 Euro auf sein gutes Konto... Das stell ich mir echt frustrierend vor...

Damit hat diese Beispiel-Familie dann im Monat 1500 Euro zum Leben... auch nicht wirklich mehr als jetzt, oder? Und wenn Papi ein entsprechend niedrigeres Einkommen hat, darf er am Ende des Monats seinem AG sogar noch was überweisen - oder wie hattest Du dir das vorgestellt?



2500 euro?????? ih eiß ja nicht wo manche hir wohnen. aber mein mann ist landschaftsgärtermeister und hab bei weiten nicht so viel geld. das wollte ich mal sagen.

zum thema; ich habe in einem 5 sterne hotel gearbeitet als köchin(also echt ein guter job) und habe netto 780 euro rausbekommen. davon kann man jetz mal 200euro benzin kosten weg nehemen. da hatte ich am ende so viel raus wie wenn ich alg 2 bekomme. und ich war pro woche ca. 60std arbeiten. schon unfähr oder?. ich finde man sollte den mindestlohn mal überdenken bzw. den mindestlohn mal durchsetzen
Putsch
26805 Beiträge
16.02.2009 10:50
Zitat von Helene85:

Zitat von PuTscH:

Zitat von Helene85:

Zitat von PuTscH:

Zitat von MeineZwillinge:

Zitat von Fusselchen:

Wollte damit nur sagen:

Mit 1200 Euro im Monat kann man gut leben.
Klar, ein Luxus-Auto ist nicht drin - ein motorisierter fahrbarer Untersatz schon...
Und sicherlich sind auch keine 3 Wochen all inklusive im 5 Sterne Hotel auf Mallorca drin - aber in Urlaub bin ich bis jetzt noch jedes Jahr gefahren (auch wenns ne Woche Zelten an der Mosel war)

Ich frag mich einfach grad - Wer mault hier rum? Die die sich angegriffen fühlen, weil sie Hartz IV bekommen, oder die die arbeiten gehen und mit ihrer Arbeit zu wenig verdienen, um am Ende des Monats auch was anderes als eine Fleischbrühe zu essen...


Wir sind aber fünf personen......
Liegt ja an jedem selber,was er aus seinem Leben macht,bessere schulbildung besser job.


Jup.
Das trifft zwar leider nicht immer zu, aber meistens schon Soll ja auch so sein

Nur blöd für die Leute, die den Ernst des Lebens erst nach der Schule checken^^


Da sagst du was! Hab zwar mittlere Reife aber so dermaßen schlecht das ich nicht weis ob ich ne Ausbildungsstelle bekommen hätte!Aber ich habe ja eine Ausbildung zur Ergotherapeutin gemacht und die wurde privat bezahlt!

LG


Hätte ich auch fast gemacht, diese Ausbildung!
318 Euro im Monat....kein Anspruch auf Bafög...

Nun mache ich Vitalkosmetikerin und zahle 250 Euro im Monat...

Naaaja


Also ich habe 385 Euro im Monat bezahlt und musste dort auch eine Wohnung nehmen weil es 150 KM von mir Zuhause weg war, Bafög habe ich sogar bekommen, im ersten Jahr sogar ganz gut, im zweiten waren es dann nur noch 22 Euro und im dritten gar nichts mehr.
Sei froh das du es nicht gemacht hast, ich finde nämlich keine Arbeitsstelle als Ergo. Das nervt mich so sehr. Da machst ne sau teure Ausbildung und bekommst keine Stelle.


Genau davor habe ich Angst....
Und wenn man mal zusammenrechnet, was man in der gesamten Ausbildung so an Geld ausgibt......Boah, da könnt ich heulen!
Fusselchen
202 Beiträge
16.02.2009 12:07
Zitat von Chiquita:

Zitat von Fusselchen:

Zitat von Mausi88:

Zitat von Rafa:
Ich verstehe nicht wieso das Mutter sein nicht als vollwertige Arbeit angesehen wird. Ich meine, man ist doch den ganzen Tag beschäftigt!


Ich finde Mütter sollten genauso einen Lohn bekommen wie jeder andere auch.

Dann könnte man sich nämlich auch wieder mehr Kinder leisten, was wiederrum die Geburtenrate steigern würde was alle Politiker fordern damit das Land nicht ausstirbt.

Dann könnten die Mütter auch länger zu Hause bleiben und ihre Kinder selber großziehen, als sie sofort wieder abschieben zu müssen weil das Geld sonst hinten und vorne nicht reicht und die Kinder hätten wieder mehr Benehmen als wenn sie sich alles von irgendwem abschauen und nachmachen.


Interessanter Ansatz... Aber, wer soll das finanzieren?

Würde dieser Vorschlag umgesetzt werden, hätten wir doch mit einem Schlag eine "Arbeitslosenquote" von ca. 50 %... Denn alle Frauen im gebärfähigen Alter würden dann ja sofort Kinder in die Welt setzen.

Ab diesem Moment würden sie dem normalen Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen. Sie würden sich ausschließlich um das Wohl ihrer Familie kümmern. Und dafür einen Vollzeitlohn (an welche Summe hattest du da gedacht?) sagen wir mal 1100 Euro von Vater Staat um Mutter Finanzamt, natürlich steuerfrei, kassieren.

Der brave Ehemann (durch Geburtspech - er ist ja nun leider ein Mann - dazu verdonnert) geht brav jeden Tag 8 Stunden arbeiten.
Tja, jetzt ist die Frage, wie viel kann ein Mann mit so einem Job (wenn er normal bezahlt wird) verdienen?... Gehen wir mal von 2500 Euro brutto aus... (ich denke, das ist doch eigentlich ein guter Durschnitt, oder?)

Dann kommen die Abzüge:
Einkommensteuer, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Krankenversicherung, und natürlich der neue "MÜTTERUNTERHALT"!

Mütterunterhalt sind dann schon 1100 Euro, den Rest setzen wir mal mit pauschal 1000 Euro an...

Dann erhält der brave Papi am Ende des Monats noch glatt 400 Euro auf sein gutes Konto... Das stell ich mir echt frustrierend vor...

Damit hat diese Beispiel-Familie dann im Monat 1500 Euro zum Leben... auch nicht wirklich mehr als jetzt, oder? Und wenn Papi ein entsprechend niedrigeres Einkommen hat, darf er am Ende des Monats seinem AG sogar noch was überweisen - oder wie hattest Du dir das vorgestellt?



2500 euro?????? ih eiß ja nicht wo manche hir wohnen. aber mein mann ist landschaftsgärtermeister und hab bei weiten nicht so viel geld. das wollte ich mal sagen.

zum thema; ich habe in einem 5 sterne hotel gearbeitet als köchin(also echt ein guter job) und habe netto 780 euro rausbekommen. davon kann man jetz mal 200euro benzin kosten weg nehemen. da hatte ich am ende so viel raus wie wenn ich alg 2 bekomme. und ich war pro woche ca. 60std arbeiten. schon unfähr oder?. ich finde man sollte den mindestlohn mal überdenken bzw. den mindestlohn mal durchsetzen


De facto verdienen weder mein Mann noch ich 2500 Euro. Es war ja auch lediglich ein Rechenbeispiel... 2500 Brutto ist für die meisten von uns ja im Moment eher Wunschdenken, als Realität - ich wollte halt vermeiden, das vielleicht ein Gegenargument kommt von wegen "ja, wenn die Frauen ja nicht "arbeiten" gehen, dann können die Männer ja auch mehr verdienen..."

Wie gesagt, es ist eine Beispielrechnung...

Mir geht es in erster Linie darum, dass man nicht den Staat zwingen kann für meinen Lebensentwurf aufzukommen.
Jeder sollte grundsätzlich für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen - es zumindest versuchen...

Warum haben die Leute denn früher 5, 6, 7, und mehr Kinder in die Welt gesetzt? Doch nur um ihr eigenes Überleben im Alter zu sichern. Sie waren Selbstversorger und ihre Kinder waren ihre Rentenversicherung! Man lebte immer von dem, was man selbst erarbeitet hat - das was auf dem Feld wuchs, schlachtete hin und wieder mal ein Schwein, ...
Und wenn die Eltern nicht mehr konnten (so mit Anfang 50) dann kamen sie aufs Altenteil und waren für den Haushalt und andere Dinge zuständig. Die eigentliche Arbeit übernahmen die Kinder...
Und mit Mitte 50 ging man auch schon seinen letzten Gang - das Leben war gelebt, der Körper am Ende...

Jetzt frag ich mich doch im Moment, wie viele von euch bereit wären auf eine Rente zu verzichten, wenn ihre Kinder dazu verpflichtet würden, bis an das Lebensende der Eltern für ihren Unterhalt aufzukommen?
Dann würde es wohl nicht mehr möglich sein, auf "eigenen Beinen" zu stehen - dann müsste man ewig "bei" den Eltern leben...
Und das ist euer Traum? Wohl kaum...

Ich finde es ziemlich arm, immer nur Leistungen zu fordern - sei es vom Staat oder von anderen Stellen und irgendwie nie zu fragen, woher das alles wohl kommt... und vor allen Dingen, ob man immer ein "Recht" auf alles hat...
Manche vergessen leider allzu häufig, das man nur ein Anrecht auf Rechte hat, wenn man die dazugehörigen Pflichten erfüllt...

Ich gebe zu, ich schweife ab...
MeineZwillinge
2635 Beiträge
16.02.2009 12:10
Und wo bleiben die vielen Steuern die man Zahlen muss???
Ich finde schon das jeder versuchen sollte das zu Beantragen was ihm zusteht und auch bekommen soll.
Vorallem Familien und Alleinerz.Mamis,genau die brauchen es besonders dringend.
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 3 mal gemerkt